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Journal ArticleSystematic ReviewMeta-AnalysisFrontiers in immunology·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Training im Alter senkt nur einen von drei Entzündungswerten

Einstufung Moderat — zusammenfassung von 26 Studien mit Losverfahren und 1.297 Teilnehmenden; nur drei Veröffentlichungen galten als wenig fehleranfällig, Langzeitdaten fehlen.

Design
Metaanalyse
Teilnehmende
1.297
Dauer
—
Finanzierung
—
Kernaussage

Training senkte bei älteren Menschen mit Muskelschwund oder Gebrechlichkeit TNF-alpha, aber nicht CRP und Interleukin-6.


Zu viele Entzündungsbotenstoffe im Blut schaden der Muskelkraft. Sie hängen auch damit zusammen, dass im Alter Muskelschwund und Gebrechlichkeit entstehen und fortschreiten. Eine Auswertung vieler Trainingsstudien ergab nun: Bei älteren Menschen mit diesen Problemen senkte Training einen dieser Werte, den Botenstoff TNF-alpha, der Entzündungen antreibt. Zwei andere gängige Entzündungswerte, Interleukin-6 und das C-reaktive Protein (CRP), änderten sich dagegen nicht klar.

Die Forschenden fassten 26 Studien mit zusammen 1.297 älteren Menschen zusammen. Überall entschied das Los, wer trainierte. Die Trainingsgruppen machten mindestens vier Wochen lang Ausdauer- oder Krafttraining oder beides. Die Vergleichsgruppen bekamen etwa Gesundheitsberatung oder die übliche Versorgung. Bei Menschen mit Muskelschwund sank TNF-alpha klar, bei gebrechlichen Menschen zeigte sich kein klarer Unterschied.

Die Aussagekraft hat Grenzen. Nur drei der 21 eingeschlossenen Veröffentlichungen galten als methodisch wenig fehleranfällig. Ob die Wirkung anhält, ist offen, denn keine Studie lieferte Daten über einen längeren Zeitraum.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.