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Journal ArticleReviewProgress in cardiovascular diseases·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Fitness sagt Lebensdauer besser voraus als Bewegungsangaben

Einstufung Vorläufig — eine eingeladene Übersicht ohne systematische Suche, die vor allem auf Beobachtungsdaten beruht, in denen Ursache und Wirkung schwer zu trennen sind.

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Gemessene Ausdauerfitness sagt das Sterberisiko meist besser voraus als eigene Angaben zur Bewegung.


Wer sich viel bewegt und körperlich fit ist, stirbt seltener früh. Das gilt für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für andere Todesursachen, und zwar in vielen verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Eine Übersicht in einer Fachzeitschrift für Herzmedizin fasst diese Forschung zusammen. Ein Punkt sticht heraus: Die gemessene Ausdauerfitness sagt das Risiko meist besser voraus als eigene Angaben zur Bewegung.

Die Autoren beschreiben, dass mehr Bewegung mit mehr Nutzen einhergeht. Auch Art und Intensität spielen eine Rolle. Als mögliche Wege nennen sie Blutdruck, Blutzucker, Körperfett, Gefäße und Entzündungen. Dazu kommt der Erhalt von Muskeln und den Kraftwerken der Zellen. Bei Ausdauersportlern mit extremem Training trennen sie das Sterberisiko von anderen Risiken. Dazu zählen Vorhofflimmern, eine Herzrhythmusstörung, und schneller verkalkende Herzkranzgefäße.

Es handelt sich um eine eingeladene Übersicht ohne systematische Suche nach Studien. Die Autoren betonen selbst, dass Beobachtungsdaten Ursache und Wirkung schwer trennen. Kranke bewegen sich etwa oft weniger, statt erst durch Bewegungsmangel krank zu werden. Ihr Fazit für Ärztinnen und Ärzte: Fitness wie einen Vitalwert erfassen und Krafttraining einbeziehen.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.