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Journal ArticleRandomized Controlled TrialGeroScience·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Fasten und Sport: Ein Jahr lang wird das Alterstempo gemessen

Einstufung Vorläufig — bisher nur ein Studienplan: Die Los-Studie mit 240 älteren Menschen über ein Jahr hat noch keine Ergebnisse geliefert.

Design
Randomized Controlled Trial
Teilnehmende
240
Dauer
12 Monate
Finanzierung
Melsen Foundation; University of Copenhagen (open access)
Kernaussage

In Kopenhagen testen Forschende ein Jahr lang Fasten nach der Uhr, Kraft- und Ausdauertraining sowie beides bei Menschen ab 65.


Ob Fasten nach der Uhr das Altern beim Menschen beeinflusst, ist unbekannt. Bei Tieren gehört diese Essensweise laut den Autoren zu den stärksten Einflüssen auf Altern und Lebensdauer. Eine Studie in Kopenhagen soll das nun bei Menschen ab 65 Jahren prüfen, allein und zusammen mit Sport. Bisher liegt nur der Plan vor. Ergebnisse gibt es noch keine.

240 gesunde ältere Menschen, die selbstständig zu Hause leben, werden per Los auf vier Gruppen verteilt. Eine Gruppe trainiert Ausdauer und Kraft. Eine zweite fastet täglich 16 Stunden am Stück und isst in den übrigen acht Stunden nach Belieben. Die dritte macht beides, die vierte dient als Vergleich. Nach einem Jahr zählt vor allem eine epigenetische Uhr: Sie schätzt aus chemischen Markierungen am Erbgut, wie schnell der Körper altert. Dazu kommen Entzündungswerte, Darmflora sowie Tests zu Denkvermögen und Körperkraft. Nachuntersuchungen sind nach 2, 5 und 10 Jahren geplant.

Die Forschenden nennen selbst Grenzen. Bei gesunden Menschen könnten sich Veränderungen innerhalb eines Jahres nur schwach zeigen. Außerdem sind epigenetische Uhren Ersatzmesswerte, die Technik, Gewebeart und Rechenverfahren beeinflussen können. Ob Fasten oder Sport das Altern bremsen, lässt sich erst nach Abschluss der Studie beurteilen.

Offenlegung von Interessenkonflikten: Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.