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Journal ArticleSystematic ReviewMeta-AnalysisResearch Support, Non-U.S. Gov'tJournal of the American Medical Directors Association·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Muskelschwund: Mit Training gelingt Aufstehen und Gehen schneller

Einstufung Moderat — auswertung von 20 Studien, in denen das Los über das Training entschied; die Ergebnisse der einzelnen Studien schwankten aber deutlich.

Design
Metaanalyse
Teilnehmende
20
Dauer
—
Finanzierung
Humanities and Social Science Fund of the Ministry of Education of China
Kernaussage

Training machte ältere Menschen mit Muskelschwund im Test aus Aufstehen, Gehen und Hinsetzen rund anderthalb Sekunden schneller.


Aus dem Stuhl aufstehen, ein Stück gehen, umkehren und sich wieder setzen: Diese Bewegung misst ein einfacher Test für Gleichgewicht und Beweglichkeit. Ältere Menschen mit altersbedingtem Muskelschwund schafften ihn nach einem Training schneller. Im Schnitt waren sie rund anderthalb Sekunden flotter als Vergleichsgruppen.

Das zeigt eine Auswertung von 20 Studien, in denen jeweils das Los entschied, wer trainierte. Das Forschungsteam durchsuchte dafür fünf große Fachdatenbanken. In einzelnen Untergruppen fielen die Verbesserungen etwas größer aus. Das galt etwa für Krafttraining, für leichte Belastung, für höchstens drei Einheiten pro Woche und für Training ohne Aufsicht. Auch bei Menschen ab 75 Jahren war der Effekt größer.

Die Autoren sehen darin eine Grundlage, Training in der Behandlung einzusetzen. Allerdings schwankten die Ergebnisse der einzelnen Studien deutlich. Die Untergruppen wurden zudem nicht direkt gegeneinander geprüft. Dass leichtes Training ohne Aufsicht besser wirkt als intensives, lässt sich daraus deshalb nicht ablesen.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.