Entzündung im Blut zeigt sich als Schaden in der Gehirn-Verkabelung
Diese Studie legt nahe, dass die Kontrolle chronischer Entzündung wichtig sein könnte, um die Gehirn-Verkabelung im Alter zu schützen.
Bei Erwachsenen im späten mittleren und höheren Alter waren höhere Entzündungswerte im Blut mit subtilen Veränderungen der weißen Substanz, der Verkabelung des Gehirns, verbunden. Menschen mit mehr pro-inflammatorischen Zytokinen und CRP zeigten Anzeichen gestörter Nervenfasern. Der Zusammenhang blieb auch nach Berücksichtigung von Alzheimer-Biomarkern bestehen. Das stützt die Annahme, dass chronische Entzündung die Gehirngesundheit still untergräbt.
Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.
Verwandte Studien
Alle StudienWie Sport ein muskelabbauendes Entzündungssignal bei älteren Frauen dämpft
Forscher fanden ein bestimmtes Entzündungssignal namens CXCL2, das mit zunehmendem altersbedingtem Muskelverlust ansteigt.
Der Rückgang eines einzelnen Proteins in Immunzellen könnte das Altern des ganzen Körpers antreiben
Bei Mäusen sinkt ein Protein namens Lamtor5 mit dem Alter und lässt Immunzellen, sogenannte Makrophagen, in einen erschöpften…
Alternde Blutstammzellen könnten eine versteckte Quelle chronischer Entzündung sein
Bei Mäusen werden die Stammzellen, die Blut bilden, zu einem Treiber der ständigen, niedrigschwelligen Entzündung, die mit dem Alter kommt.
