1.000 Schritte mehr am Tag: Ältere starben seltener
Einstufung Moderat — eine Auswertung von 46 Beobachtungsstudien mit über 360.000 älteren Menschen; da niemand per Los zugeteilt wurde, bleibt es bei einem Zusammenhang.
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Ältere Menschen, die täglich 1.000 Schritte mehr gingen, hatten ein um 13 Prozent niedrigeres Sterberisiko, ob langsam oder zügig.
Der Weg zum Bäcker, die Runde mit dem Hund: Um genau dieses alltägliche Gehen geht es in einer großen Auswertung. Ältere Menschen, die pro Tag 1.000 Schritte mehr gingen, hatten ein um 13 Prozent niedrigeres Sterberisiko. Im Schnitt kamen sie auf knapp 5.700 Schritte am Tag. Ob jemand langsam oder zügig ging, änderte an diesem Zusammenhang wenig.
Forschende durchsuchten vier große Fachdatenbanken und fanden 46 passende Studien mit zusammen 367.843 älteren Menschen. Alle lebten selbstständig zu Hause und wurden über die Zeit begleitet. Gemeint war kein verordnetes Training, sondern Gehen im Alltag. Die Zahl zum Sterberisiko stammt aus den Studien, die Schritte zählten, mit zusammen 19.206 Menschen. Wer mehr ging, schnitt auch anderswo besser ab: seltener neue Krankheiten und Klinikaufenthalte, bessere Werte bei Denkvermögen, Stimmung und Alltagsfähigkeiten.
Die Studien haben Menschen nur beobachtet, niemand wurde per Los zum Gehen eingeteilt. Ob die zusätzlichen Schritte selbst das Leben verlängern, lässt sich daraus deshalb nicht ablesen. Die Autoren schließen daraus, dass Gesundheitskampagnen das Gehen fördern sollten.
Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.
