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Journal ArticleSystematic ReviewFrontiers in aging neuroscience·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Bewegungsmix: Ältere schnitten in Denktests besser ab

Einstufung Moderat — auswertung von zehn Studien mit Losverfahren und 623 Teilnehmenden; die Ergebnisse schwankten stark, und die Verlässlichkeit für das Denkvermögen gilt als niedrig.

Design
Metaanalyse
Teilnehmende
623
Dauer
—
Finanzierung
—
Kernaussage

Ältere mit leichten Gedächtnis- und Denkstörungen schnitten nach gemischtem Bewegungstraining in Denktests besser ab.


Ältere Menschen mit leichten Störungen von Gedächtnis und Denken schnitten in Denktests besser ab, wenn sie ein gemischtes Bewegungsprogramm machten. Solche Programme kombinieren mehrere Trainingsarten, etwa Ausdauer, Kraft und Gleichgewicht. Das ergab eine Auswertung von zehn Studien mit zusammen 623 Teilnehmenden.

In allen zehn Studien entschied das Los, wer trainierte. Die Vergleichsgruppen bekamen die übliche Versorgung oder Gesundheitsschulungen. Trainiert wurde meist mäßig anstrengend, 30 bis 90 Minuten, zwei- bis fünfmal pro Woche, über 8 bis 48 Wochen. Der Vorteil zeigte sich beim allgemeinen Denkvermögen und etwas schwächer bei Fähigkeiten wie Planen und Umdenken. Klar besser wurde das flexible Umschalten zwischen Aufgaben. Beim Arbeitsgedächtnis zeigte sich kein klarer Unterschied.

Die meisten Studien berichteten keine Probleme durch das Training. Allerdings schwankten die Ergebnisse stark zwischen den Studien. Die Teilnehmenden wussten zudem immer, ob sie trainierten, was Ergebnisse verzerren kann. Für das allgemeine Denkvermögen stufen die Forschenden die Verlässlichkeit deshalb als niedrig ein. Ob ein Wachstumsstoff für Nervenzellen namens BDNF steigt, blieb offen: Nur zwei Studien maßen ihn, mit widersprüchlichem Ergebnis.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.