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Journal ArticleNetwork Meta-AnalysisSystematic ReviewAgeing research reviews·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Gleichgewicht im Alter: 18 von 19 Trainingsarten helfen

Einstufung Stark — auswertung von 423 Studien mit Losverfahren und fast 34.000 älteren Menschen; Vergleiche zwischen Trainingsarten beruhen teils auf indirekten Berechnungen.

Design
Metaanalyse
Teilnehmende
33.901
Dauer
—
Finanzierung
National Key Research and Development Program of China
Kernaussage

Fast jede Trainingsart verbesserte das Gleichgewicht älterer Menschen, beim Dehnen zeigte sich kein klarer Nutzen.


Mit dem Alter wird das Gleichgewicht schwächer. Eine große Auswertung macht Mut: 18 von 19 Trainingsarten verbesserten die Balance älterer Menschen im Vergleich zu Gruppen ohne dieses Training. Nur beim Dehnen fand sich kein klarer Nutzen.

Die Forschenden fassten 423 Studien mit zusammen 33.901 Menschen ab 60 Jahren zusammen. In allen entschied das Los, wer welches Training bekam. Eine besondere Rechenmethode erlaubte es, auch Trainingsarten zu vergleichen, die nie direkt gegeneinander getestet wurden. Am besten schnitten vier ab: Training, bei dem der Körper gezielt aus dem Gleichgewicht gebracht wird und sich fangen muss, Übungen für die Sinne, Tanzen und schnelle Schrittübungen.

Je nachdem, welche Art von Gleichgewicht gemessen wurde, lagen andere Formen vorn, etwa Tai Chi, Pilates oder Wassergymnastik. Das Training mit gezielten Störungen schnitt unter Anleitung und bei erhöhtem Sturzrisiko besonders gut ab, die Sinnesübungen zu Hause. Die Autoren betonen, dass diese Zahlen keine klare Überlegenheit einer Trainingsart belegen. Auch wie viel Training nötig ist, lässt sich bisher nur vorläufig sagen.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.