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Journal ArticleCell death discovery·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Spermidin im Trinkwasser bremst Lebernarben bei Mäusen

Einstufung Vorläufig — versuch mit 24 Mäusen und Zellkulturen über sieben Wochen Behandlung; die Daten von Menschen stammen aus einer einmaligen Erhebung und zeigen keine Ursache.

Tierstudie. Ergebnisse lassen sich nicht direkt auf Menschen übertragen. Deshalb ist die Einstufung auf Vorläufig gedeckelt.

Design
Tierstudie
Teilnehmende
24
Dauer
7 Wochen
Finanzierung
National Natural Science Foundation of China, Natural Science Foundation of…
Kernaussage

Bei Mäusen mit Leberschaden bremste Spermidin im Trinkwasser die Vernarbung der Leber.


Wird eine Leber lange geschädigt, bildet sie Narbengewebe. Diese Vernarbung gilt als Wendepunkt. Danach kann aus einem umkehrbaren Schaden eine Leber werden, die ihre Aufgaben nicht mehr schafft. Bei Mäusen bremste Spermidin diesen Prozess. Den Stoff nehmen Menschen auch mit der Nahrung auf.

Die Forschenden schädigten die Lebern von 24 Mäusen acht Wochen lang mit einem Lebergift. Sechs Tiere bekamen ab der zweiten Woche Spermidin ins Trinkwasser. Bei ihnen behielten die Zellen, die die feinen Lebergefäße auskleiden, ihre siebartigen Poren besser. Es gab weniger Zeichen von Narben und Entzündung. Eine Rolle spielt offenbar das Eiweiß Biglycan, denn Spermidin förderte seinen Abbau. Sorgten die Forschenden für mehr Biglycan, ging ein Großteil der Schutzwirkung verloren.

Dazu passt eine Auswertung von Ernährungsdaten aus den USA. Unter 34.861 Erwachsenen hatten jene, die mehr Spermidin aßen, seltener eine vernarbte Leber. Diese Daten stammen aber von einem einzigen Zeitpunkt und belegen keine Ursache. Ob Spermidin bei Menschen Lebernarben bremst, wurde nicht getestet.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.