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Journal ArticleFrontiers in nutrition·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Mehr aktives Folat im Blut, seltener Parodontitis

Einstufung Vorläufig — einmalige Auswertung von 6.245 Erwachsenen, ergänzt durch Zell- und kleine Mausversuche; eine einzelne Messung zeigt nur einen Zusammenhang, keine Wirkung.

Design
Querschnittsstudie
Teilnehmende
6.245
Dauer
—
Finanzierung
Die Autoren geben keine kommerziellen oder finanziellen Interessenkonflikte an.
Kernaussage

Menschen mit mehr aktivem Folat im Blut hatten seltener Parodontitis und flachere Zahnfleischtaschen.


Wer mehr aktives Folat im Blut hatte, litt seltener an Parodontitis. Das ist eine chronische Entzündung, bei der sich das Zahnfleisch vom Zahn löst und der Kieferknochen schwindet. Gemeint ist 5-MTHF, die aktive Form des B-Vitamins Folat. Sie macht den Großteil des Folats im Blut aus.

Forschende werteten einmalig Daten von 6.245 Erwachsenen aus den USA aus. Das Viertel mit den höchsten Werten hatte seltener Parodontitis als das Viertel mit den niedrigsten. Auch waren die Zahnfleischtaschen flacher. Rechnerisch ließ sich ein kleiner Teil des Zusammenhangs über ein schnelleres biologisches Altern erklären. Im Labor gaben die Forschenden 5-MTHF zu Bindegewebszellen des Zahnfleischs, die einem Bakteriengift ausgesetzt waren. Diese Zellen zeigten danach weniger Zeichen von Alterung. Bei Mäusen mit Parodontitis schwand weniger Kieferknochen, wenn 5-MTHF ins Zahnfleisch gespritzt wurde, als nach Kochsalzlösung.

Ob Folat die Zähne schützt, zeigt das nicht. Beim Menschen gab es nur eine einzige Blutmessung zu einem Zeitpunkt. Die Mausversuche umfassten nur sechs Tiere pro Gruppe.

Offenlegung von Interessenkonflikten: Die Autoren geben keine kommerziellen oder finanziellen Interessenkonflikte an.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.