Halbes Gesicht im Test: Q10-Gel in Bläschen schnitt besser ab
Einstufung Vorläufig — das Los verteilte die Gele auf die Gesichtshälften, über zwölf Wochen; die Zahl der Teilnehmerinnen ist nicht angegeben, gemessen wurden nur Hautwerte.
- Design
- Randomisierte Studie
- Teilnehmende
- —
- Dauer
- 12 Wochen
- Finanzierung
- Department of Pharmaceutics, The Islamia University Bahawalpur
Auf der Gesichtshälfte mit dem Niacinamid-Q10-Gel in Bläschen wurde die Haut in zwölf Wochen feuchter und elastischer als auf der Vergleichsseite.
Eine Gesichtshälfte bekam ein neues Gel, die andere ein herkömmliches. Nach zwölf Wochen war die Haut auf der Seite des neuen Gels feuchter, elastischer und weniger gerötet. Das neue Gel enthält Niacinamid, eine Form von Vitamin B3, und Coenzym Q10. Beide stecken in winzigen, verformbaren Fettbläschen, sogenannten Transferosomen, die Wirkstoffe in die Haut tragen sollen.
Teilnehmerinnen waren gesunde Frauen. Vorher prüften Forschende die Gele auf Kaninchenhaut und mit einem Pflastertest an Freiwilligen auf Reizungen. Danach entschied das Los, welche Gesichtshälfte welches Gel bekam. Gemessen wurden unter anderem Feuchtigkeit, Elastizität, Pigment, Rötung, Talg, Porengröße, Flecken und Falten. Auf der Seite des neuen Gels verbesserten sich Poren, Flecken und Falten stärker, schon ab der zweiten Woche. Beide Gele reizten die Haut nicht.
Die Messungen betreffen nur die Haut gesunder Frauen über zwölf Wochen. Die Zusammenfassung der Studie nennt weder die Zahl der Teilnehmerinnen noch, ob die Messenden wussten, welche Seite welches Gel bekam. Damit lässt sich schwer einschätzen, wie verlässlich die Unterschiede sind.
Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.
Themen
