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Journal ArticleEuropean journal of applied physiology·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Krafttraining stärkt die Beine, Rote-Bete-Saft legt nichts drauf

Einstufung Moderat — kleine Studie, in der das Los über echten Saft oder Scheinsaft entschied, mit 27 Teilnehmenden über zwölf Wochen; kleine Effekte könnten unentdeckt bleiben.

Design
Randomisierte Studie
Teilnehmende
27
Dauer
12 Wochen
Finanzierung
Edward Via College of Osteopathic Medicine
Kernaussage

Zusätzlich zum Krafttraining brachte nitratreicher Rote-Bete-Saft in dieser kleinen Studie keinen messbaren Vorteil.


Nitratreicher Rote-Bete-Saft kann früheren Studien zufolge die Ausdauerleistung in Teilen verbessern. Ob er Menschen ab der Lebensmitte auch beim Krafttraining zusätzlich hilft, war offen. In dieser kleinen Studie brachte der Saft keinen messbaren Vorteil.

27 Erwachsene, im Schnitt 56 Jahre alt, trainierten zwölf Wochen lang zweimal pro Woche unter Anleitung den ganzen Körper. Das Los entschied, wer täglich nitratreichen Saft trank und wer einen Saft, dem das Nitrat weitgehend entzogen war. Vorher und danach entnahmen die Forschenden Gewebeproben aus dem Oberschenkelmuskel. Außerdem maßen sie Kraft, Kraftausdauer und Ermüdung beim Strecken der Beine.

Nach den zwölf Wochen war bei allen Teilnehmenden die Aktivität eines Enzyms gestiegen, das als Maß für die Menge der Kraftwerke der Zellen gilt. Auch einige Eiweiße, die für Neubildung und Umbau dieser Kraftwerke stehen, nahmen zu. Die Beine schnitten in den meisten Tests besser ab. Der Saft brachte bei keinem Messwert einen zusätzlichen Nutzen. Mit nur 27 Teilnehmenden könnten kleine Effekte allerdings unentdeckt bleiben.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.