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Journal ArticleAging cell·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Wer gut isst, stirbt seltener, doch Bewegung erklärt viel davon

Einstufung Moderat — zwei US-Gruppen mit zusammen 3.910 Erwachsenen wurden beobachtet; die Ergebnisse waren nicht einheitlich, und Bewegung verzerrte den Zusammenhang.

Design
Prospektive Kohortenstudie
Teilnehmende
3.910
Dauer
—
Finanzierung
Intramural Research Program of the US National Institute on Aging (NIH)
Kernaussage

Wer sich ausgewogener ernährte, starb seltener, doch ein großer Teil davon hing mit mehr Bewegung zusammen.


Wer sich ausgewogener ernährte, starb im Beobachtungszeitraum seltener. Je nach Studiengruppe sank das Sterberisiko um 11 bis 25 Prozent, wenn die Ernährung um eine festgelegte Stufe besser bewertet wurde. Gesund Essende hatten zudem eine jüngere epigenetische Uhr. Diese Uhr schätzt aus chemischen Markierungen am Erbgut im Blut, wie schnell der Körper altert.

Forschende werteten Daten von 3.910 Erwachsenen aus zwei großen US-Gesundheitsstudien aus. Die Ernährung bewerteten sie mit einem Punktesystem, Todesfälle stammten aus einem nationalen Register. Am stärksten sagte die Uhr namens GrimAge den Tod voraus. In einer der beiden Gruppen ließen sich rund 44 Prozent des Zusammenhangs zwischen Essen und Sterberisiko rechnerisch über diese Uhr erklären. In der anderen Gruppe zeigte sich das nicht. Auch die soziale und wirtschaftliche Lage beeinflusste Ernährung und Alterung.

Ein wichtiger Punkt schränkt den Befund ein. Rechneten die Forschenden Rauchen, Alkohol, Kalorien und vor allem Bewegung heraus, war der Zusammenhang in dieser Gruppe nicht mehr klar nachweisbar. Wer gut isst, bewegt sich offenbar oft auch mehr. Die Autoren selbst nennen ihre Erklärung über die Uhr vorläufig.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.