Aktiv und gut ernährt: 36 Prozent niedrigeres Sterberisiko
Einstufung Moderat — große Langzeitbeobachtung mit 339.074 Erwachsenen aus der UK Biobank; weil nur beobachtet und Bewegung teils selbst angegeben wurde, ist keine Ursache belegt.
- Design
- Prospektive Kohortenstudie
- Teilnehmende
- 339.074
- Dauer
- —
- Finanzierung
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Viel Bewegung und hochwertige Ernährung zusammen gingen mit einem um 36 Prozent niedrigeren Sterberisiko einher.
Wer sich viel bewegte und dazu hochwertig aß, hatte ein um 36 Prozent niedrigeres Risiko, während der Beobachtung zu sterben. Das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, lag sogar um 39 Prozent niedriger. Das ergab eine Auswertung der britischen UK Biobank. Im Blick waren Menschen in allen Stufen eines Modells, das Herz, Nieren und Stoffwechsel gemeinsam betrachtet.
Die Forschenden werteten Daten von 339.074 Erwachsenen aus, im Schnitt 56 Jahre alt. Als aktiv galt, wer pro Woche mindestens 150 Minuten ging oder sich mäßig bis kräftig bewegte. Erfasst wurde das per Fragebogen und teils mit einem Bewegungsmesser. Schon aktive Menschen allein und Menschen mit guter Ernährung allein hatten jeweils niedrigere Risiken. Beides zusammen ging mit den deutlichsten Unterschieden einher.
In den fortgeschrittenen Stufen war die Verbindung von Bewegung und Ernährung noch ausgeprägter. Ab einem gewissen Pensum wurde der Zusammenhang mit Bewegung nicht mehr stärker. Ob Bewegung und Essen die Ursache sind, lässt sich nicht sagen: Die Forschenden haben nur beobachtet, nicht eingegriffen.
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