Wer mediterraner isst, stirbt seltener: Bilanz aus 54 Studien
Einstufung Moderat — zusammenfassung von 54 Beobachtungsstudien mit über 1,8 Millionen Menschen; weil niemand per Los einer Kost zugeteilt wurde, bleibt Ursache und Wirkung offen.
- Design
- Metaanalyse
- Teilnehmende
- 1.833.267
- Dauer
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- Finanzierung
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Wer sich enger an die Mittelmeerkost hielt, hatte ein niedrigeres Sterberisiko, um 4 Prozent pro Punkt auf der Ernährungsskala.
Je enger sich Menschen an die Mittelmeerkost hielten, desto niedriger war ihr Sterberisiko. Dieses Muster fand eine Auswertung von 54 Studien mit zusammen gut 1,8 Millionen Teilnehmenden. Mit jedem zusätzlichen Punkt auf einer Ernährungsskala lag das Risiko, im Beobachtungszeitraum zu sterben, um 4 Prozent niedriger.
Die Arbeit entstand für die italienischen Ernährungsleitlinien zur Mittelmeerkost. Die Forschenden durchsuchten vier große Fachdatenbanken nach Studien, die Menschen über Jahre begleitet hatten. Wie mediterran jemand aß, hatten diese Studien mit erprobten Punkteskalen gemessen. Die Teilnehmenden lebten in vielen Regionen der Welt und wurden zwischen 2 und 60 Jahre lang begleitet. In dieser Zeit starben 346.034 von ihnen.
Die Forschenden stufen die Verlässlichkeit der Ergebnisse als mittel ein. Sie sehen darin eine Stütze für Gesundheitsprogramme, die die Mittelmeerkost fördern. Alle einbezogenen Studien haben aber nur beobachtet, was Menschen aßen. Ob die Kost selbst das Leben verlängert, kann eine solche Auswertung deshalb nicht beweisen.
Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.
