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Journal ArticleExperimental & molecular medicine·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

NAD in der Nase: Mäuse finden Futter wieder am Geruch

Einstufung Vorläufig — tierversuch mit 40 Mäusen und Zellversuche über vier Wochen; der Geruchsverlust war chemisch ausgelöst, Daten an Menschen fehlen.

Tierstudie. Ergebnisse lassen sich nicht direkt auf Menschen übertragen. Deshalb ist die Einstufung auf Vorläufig gedeckelt.

Design
Tierstudie
Teilnehmende
40
Dauer
4 Wochen
Finanzierung
National Research Foundation of Korea; Korea Health Industry Development…
Kernaussage

Mäuse mit Geruchsverlust rochen nach vier Wochen NAD in der Nase wieder besser, ihre Riechschleimhaut wuchs weitgehend nach.


Wer den Geruchssinn verliert, hat bislang keine etablierte Behandlung. In einem Versuch mit Mäusen half NAD, ein Stoff, den Zellen zur Energiegewinnung brauchen. Die Tiere bekamen ihn in die Nase. Nach vier Wochen fanden sie vergrabenes Futter wieder deutlich besser. Auch ihre geschädigte Riechschleimhaut war weitgehend nachgewachsen.

Den Riechverlust lösten die Forschenden mit Zinksulfat in der Nase aus. Je zehn Tiere bekamen danach an Werktagen NAD, ein Kochsalz-Präparat oder einmal pro Woche Dexamethason, ein kortisonartiges Mittel. Die Riechschleimhaut war in der NAD-Gruppe im Schnitt 52,9 Mikrometer dick. Unbehandelt waren es 15,2, mit Dexamethason 31,0 und bei gesunden Tieren 61,6 Mikrometer. In Kulturschalen entwickelten sich menschliche Stammzellen aus der Nasenschleimhaut mit NAD häufiger zu Riechnervenzellen.

Der Geruchsverlust war chemisch erzeugt und entspricht nicht unbedingt dem nach einer Erkältung oder im Alter. Die Autoren räumen ein, dass Zellen in der Schale den Körper nicht vollständig abbilden. Ob NAD als Nasenspray Menschen den Geruchssinn zurückgibt, wurde nicht getestet.

Offenlegung von Interessenkonflikten: Die Autoren erklären, dass keine Interessenkonflikte bestehen.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.