Nabelschnur-Stammzellen mit NMN wirkten bei Mäusen stärker
Einstufung Vorläufig — versuche an Mäusen und Zellen, bei denen die Alterung mit einem Zucker künstlich ausgelöst wurde; Ergebnisse beim Menschen fehlen.
Tierstudie. Ergebnisse lassen sich nicht direkt auf Menschen übertragen. Deshalb ist die Einstufung auf Vorläufig gedeckelt.
- Design
- Tierstudie
- Teilnehmende
- Mice, number not stated
- Dauer
- —
- Finanzierung
- National Natural Science Foundation of China
Bei künstlich gealterten Mäusen wirkten Nabelschnur-Stammzellen zusammen mit NMN stärker als jede Behandlung allein.
Stammzellen aus menschlichen Nabelschnüren gelten als möglicher Ansatz gegen das Altern. Doch ein gealterter Körper kann den übertragenen Zellen schaden. Er setzt sie unter oxidativen Stress, also unter Schäden durch aggressive Sauerstoffverbindungen. Dann altern die Zellen selbst. In Mäusen wirkten die Stammzellen besser, wenn die Tiere zusätzlich den Stoff NMN bekamen.
Die Forschenden ließen die Mäuse künstlich altern, indem sie ihnen den Zucker D-Galaktose gaben. Danach bekamen die Tiere Stammzellen, NMN oder beides. Mit der Kombination schrumpften Thymus und Milz weniger, zwei wichtige Organe des Immunsystems. Die Tiere verloren weniger Gewicht, bewegten sich besser und schnitten in Lerntests besser ab als mit nur einer Behandlung. In der Zellkultur bremste die Kombination Alterungszeichen in weißen Blutkörperchen. NMN schaltete in den Stammzellen ein Schutzprogramm gegen oxidativen Stress an.
Die Alterung war hier künstlich ausgelöst und entspricht nicht dem natürlichen Altern. Wie viele Tiere untersucht wurden und wie lange, nennt die Zusammenfassung der Studie nicht. Ob die Kombination beim Menschen etwas bewirkt, wurde nicht geprüft.
Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.
