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Systematic ReviewJournal ArticleMeta-AnalysisCancer causes & control : CCC·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Prostatakrebs: Aktive Männer starben seltener

Einstufung Moderat — auswertung von zehn Studien mit über 50.000 Männern; alle beobachteten nur und fragten die Bewegung selbst ab, daher bleiben Ursache und Wirkung offen.

Design
Metaanalyse
Teilnehmende
50.144
Dauer
—
Finanzierung
The authors state they received no funding; open access was funded via Projekt…
Kernaussage

Männer mit Prostatakrebs, die sich nach der Diagnose im empfohlenen Maß bewegten, hatten ein um 31 Prozent niedrigeres Sterberisiko.


Männer, die nach der Diagnose Prostatakrebs viel in Bewegung blieben, hatten ein um 31 Prozent niedrigeres Risiko zu sterben. Als „viel“ galt das Pensum, das die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, oder mehr. Auch das Risiko, am Prostatakrebs selbst zu sterben, lag niedriger, nämlich um 23 Prozent.

Dafür fassten Forschende zehn Studien zusammen. Sie hatten zusammen mehr als 50.144 Männer begleitet, vor allem in den USA, Schweden und Kanada. Die Männer gaben selbst an, wie aktiv sie waren. Verglichen wurden alle, die die Empfehlung erreichten, mit jenen, die darunter blieben oder sich gar nicht bewegten. In vier Studien ging es gezielt um mäßig bis stark anstrengende Bewegung. Dort lag das Sterberisiko um 38 Prozent niedriger.

Die einzelnen Studien kamen zu recht unterschiedlich starken Ergebnissen. Alle beobachteten nur, keine teilte Männer gezielt einem Training zu. Ob die Bewegung selbst das Leben verlängert, lässt sich daraus nicht ablesen: Vielleicht waren die aktiven Männer schon vorher gesünder. Die Autoren sehen Bewegung als mögliche Ergänzung zur Krebsbehandlung.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.