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Journal ArticleResearch Support, Non-U.S. Gov'tHeart & lung : the journal of critical care·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Biologisch gealterte Körper bekommen öfter eine Herzschwäche

Einstufung Moderat — über 320.000 Erwachsene wurden im Mittel 13,6 Jahre begleitet; als reine Beobachtung zeigt die Studie einen Zusammenhang, aber nicht, dass biologisches Altern die Ursache ist.

Design
Prospektive Kohortenstudie
Teilnehmende
321.324
Dauer
13,6 Jahre
Finanzierung
Postgraduate Research & Practice Innovation Program of Jiangsu Province
Kernaussage

Je älter der Körper biologisch wirkte, desto häufiger erkrankten Erwachsene neu am Herzen, vor allem an Herzschwäche.


Wer biologisch älter wirkt, als das Geburtsdatum sagt, bekam in einer großen britischen Studie häufiger eine Herzkrankheit. Das galt für Erwachsene zwischen 40 und 69 Jahren. Am deutlichsten war der Zusammenhang bei der Herzschwäche, wenn das Herz nicht mehr genug Blut pumpt.

Forschende werteten Daten von 321.324 Menschen aus der UK Biobank aus, einer britischen Gesundheitsdatenbank. Mit drei Rechenverfahren schätzten sie aus Messwerten, wie alt der Körper biologisch wirkt. Dann verfolgten sie im Mittel 13,6 Jahre, wer neu am Herzen erkrankte. Das traf 36.512 Menschen, also gut jeden Neunten.

Pro Stufe auf einer statistischen Skala, um die das biologische Alter höher lag, stieg das Risiko für Herzkrankheiten um 16 bis 20 Prozent. Bei Herzschwäche waren es je nach Verfahren 26 bis 52 Prozent. Andere Einflüsse waren dabei herausgerechnet. Nahm man das biologische Alter in Rechenmodelle zur Risikovorhersage auf, sagten diese Herzkrankheiten besser voraus. Ob ein langsameres biologisches Altern Herzkrankheiten verhindert, zeigt die Studie nicht: Sie hat nur beobachtet.

Offenlegung von Interessenkonflikten: Ein Autor erhielt Förderung von einem Forschungsprogramm der Provinz Jiangsu. Keine weiteren Interessenkonflikte angegeben.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.