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Journal ArticleBritish journal of sports medicine·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Unter 5.000 Schritte, aber zügig: geringeres Sterberisiko

Einstufung Moderat — große Beobachtungsstudie mit 64.743 Erwachsenen und Messgeräten am Handgelenk; sie zeigt Zusammenhänge, kann aber nicht belegen, dass das Tempo selbst schützt.

Design
Prospektive Kohortenstudie
Teilnehmende
64.743
Dauer
—
Finanzierung
National Health and Medical Research Council
Kernaussage

Auch Menschen mit weniger als 5.000 Schritten am Tag hatten ein niedrigeres Sterberisiko, wenn sie zügiger gingen.


Wer am Tag nur wenige Schritte macht, dabei aber flott unterwegs ist, starb in einer großen britischen Studie seltener. Das galt schon für Menschen mit weniger als 5.000 Schritten am Tag. Kamen sie in ihren zügigsten 30 Minuten auf 80 Schritte pro Minute, war ihr Sterberisiko um 28 Prozent niedriger. Diese Minuten mussten nicht am Stück liegen. Zum Vergleich dienten Menschen, die ebenso wenig und sehr langsam gingen.

Die Forschenden nutzten Daten der UK Biobank, einer großen britischen Gesundheitsstudie. 64.743 Erwachsene trugen dort ein Messgerät am Handgelenk, das Schritte und Tempo erfasste. Danach verfolgten die Forschenden, wer starb. Am niedrigsten lag das Risiko bei 7.500 bis 10.000 Schritten am Tag mit etwa 100 Schritten pro Minute, nämlich um 43 Prozent niedriger. Alter und andere Einflüsse wurden dabei herausgerechnet.

Für Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeigte sich ein ähnliches Muster. Die Autoren schließen daraus, dass verschiedene Kombinationen aus Schrittzahl und Tempo frühen Todesfällen vorbeugen könnten. Die Studie hat aber nur beobachtet, wer länger lebte. Ob ein schnelleres Tempo selbst das Risiko senkt, lässt sich daraus nicht ablesen.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.