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Journal ArticleActa pharmacologica Sinica·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Mutierte Blutzellen im Alter: Spur zu Entzündung und Herzleiden

Einstufung Vorläufig — eine Übersichtsarbeit fasst bisherige Forschung zusammen, ohne systematische Suche und ohne eigene Daten.

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Gruppen veränderter Blutzellen, die sich im Alter häufig bilden, hängen mit einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammen.


Mit den Jahren sammeln die Stammzellen im Knochenmark, aus denen alle Blutzellen entstehen, kleine Erbgutfehler. Manche dieser Zellen vermehren sich dann stärker als andere. So entstehen ganze Gruppen gleicher Blutzellen mit Veränderungen, die man von Blutkrebs kennt, ohne dass Krebs vorliegt. Laut dieser Übersichtsarbeit ist das bei älteren Menschen häufig. Und es hängt mit einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammen, vor allem für verkalkte Arterien.

Die Autoren fassen zusammen, was dazu bekannt ist. Bestimmte Genveränderungen, etwa in den Genen TET2 oder DNMT3A, treiben diese Zellgruppen an. Die veränderten Zellen schaffen offenbar ein entzündliches Umfeld im Körper. Das passt zur leisen Dauerentzündung, die viele Menschen im Alter entwickeln. Dieses Umfeld könnte Gefäßverkalkung, Herzschwäche und andere Gefäßleiden fördern.

Als Wege zur Behandlung nennen die Autoren eine konsequente Kontrolle bekannter Risikofaktoren, neue entzündungshemmende Ansätze und künftig vielleicht Mittel gegen die veränderten Zellen selbst. Es handelt sich um eine Zusammenschau ohne systematische Suche und ohne eigene Daten, also um eine Orientierung, nicht um einen neuen Befund.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.