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Journal ArticleResearch Support, Non-U.S. Gov'tNature communications·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Krafttraining: Schnelle Muskelfasern verändern sich am stärksten

Einstufung Vorläufig — 24 untrainierte Erwachsene wurden vor und nach acht Wochen Training untersucht, ohne Vergleichsgruppe; der Befund zu CSRP3 stammt aus einem Versuch mit Mäusen.

Design
Nicht-randomisierte Studie
Teilnehmende
24
Dauer
8 Wochen
Finanzierung
Novo Nordisk Foundation
Kernaussage

Nach acht Wochen Krafttraining hatten sich vor allem die Eiweiße der schnellen Muskelfasern verändert, bei Frauen wie bei Männern.


Nach acht Wochen Krafttraining hatten sich vor allem die schnellen Muskelfasern umgebaut, bei Frauen wie bei Männern. In ihnen veränderte sich die Menge von 164 Eiweißen bei Frauen und 101 bei Männern. In den langsamen Fasern waren es nur 9 und 7. Frauen bauten außerdem ein inneres Gerüst aus Fasereiweißen in den Muskelzellen stärker um.

24 Frauen und Männer ohne Krafttraining-Erfahrung trainierten dreimal pro Woche unter Anleitung. Sie machten Beinpresse und Beinstrecker, je drei Sätze mit 8 bis 12 Wiederholungen bis zur Erschöpfung. Vorher und drei Tage nach dem letzten Training entnahmen Forschende Gewebeproben aus dem Oberschenkel. Danach hatten alle mehr Kraft und mehr fettfreie Masse in den Beinen, also vor allem Muskeln. Ein Eiweiß namens CSRP3 nahm gezielt in den schnellen Fasern zu. Mäuse, die in einem Bein mehr CSRP3 bildeten, hatten dort 4 und 6 Prozent schwerere Muskeln als im anderen Bein.

Das spricht dafür, dass CSRP3 am Muskelwachstum beteiligt ist. Wie genau, zeigt der Mäuseversuch nach Angaben der Autoren nicht. Bei den Menschen gab es zudem keine Vergleichsgruppe ohne Training.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.