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Journal ArticleThe Journal of neuroscience : the official journal of the Society for Neuroscience·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Parkinson-Mäuse: Klotho schützt das Denken, nicht die Bewegung

Einstufung Vorläufig — der Nachweis von Ursache und Wirkung stammt aus einem einzigen Mausmodell mit nur männlichen Tieren; beim Menschen gibt es nur einen genetischen Zusammenhang bei 437 Erkrankten.

Tierstudie. Ergebnisse lassen sich nicht direkt auf Menschen übertragen. Deshalb ist die Einstufung auf Vorläufig gedeckelt.

Design
Tierstudie
Teilnehmende
437
Dauer
—
Finanzierung
NIH (NINDS), American Federation for Aging Research, Glenn Foundation, Bakar…
Kernaussage

Mehr Klotho schützte bei Mäusen mit einem Parkinson-Eiweiß das Gedächtnis, aber nicht die Beweglichkeit.


Parkinson gilt als Krankheit der Bewegung. Doch oft lässt auch das Denken nach, und zwar zuerst Fähigkeiten wie Planen und Umschalten zwischen Aufgaben. Diese Schwäche sagt eine spätere Demenz voraus. Eine neue Arbeit spricht dafür, dass das Protein Klotho hier eine Rolle spielt. Klotho verlängert bei Tieren das Leben und fördert das Denkvermögen.

Zuerst werteten die Forschenden Daten von 437 Menschen mit Parkinson im Frühstadium aus, die noch keine Medikamente nahmen. Gut jeder Vierte trug eine Genvariante namens KL-VS, die mit mehr Klotho im Blut einhergeht. In beiden untersuchten Gruppen schnitten die Träger bei Tests zum Planen und Umschalten besser ab. Bei den Bewegungsbeschwerden fand sich kein klarer Unterschied.

Um Ursache und Wirkung zu prüfen, nutzten sie männliche Mäuse mit menschlichem Alpha-Synuclein, einem Eiweiß, das bei Parkinson schädlich wirkt. Mäuse, die lebenslang zusätzliches Klotho bildeten, lebten länger und lösten eine Gedächtnisaufgabe besser. Im Gedächtniszentrum ihres Gehirns fand sich weniger Alpha-Synuclein. Ihre Bewegung besserte sich nicht. Das Mausmodell bildet Parkinson nur teilweise ab, und ob mehr Klotho Menschen mit Parkinson hilft, wurde nicht getestet.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.