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Journal ArticleResearch Support, Non-U.S. Gov'tInvestigative ophthalmology & visual science·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

NMN bremst krankhafte Blutgefäße im Auge von Mäusen

Einstufung Vorläufig — versuche an Mäusen und Zellkulturen; das Lasermodell ahmt eine akute Verletzung nach, nicht die langsam fortschreitende Augenerkrankung älterer Menschen.

Tierstudie. Ergebnisse lassen sich nicht direkt auf Menschen übertragen. Deshalb ist die Einstufung auf Vorläufig gedeckelt.

Design
Tierstudie
Teilnehmende
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Finanzierung
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Kernaussage

Bei Mäusen mit krankhaftem Gefäßwachstum im Auge blieben die Wucherungen unter NMN kleiner und weniger entzündet.


Bei der feuchten Form der altersbedingten Makuladegeneration wachsen krankhafte Blutgefäße unter der Netzhaut. Später vernarbt das Gewebe oft. Diese Narben tragen stark dazu bei, dass Betroffene dauerhaft schlechter sehen. Bei Mäusen bremste die Substanz NMN nun beides: Die Gefäßwucherungen blieben kleiner, und es bildete sich weniger narbenartiges Bindegewebe.

Die Forschenden verletzten bei jungen männlichen Mäusen mit einem Laser gezielt eine Gewebeschicht im Auge. Daraufhin wachsen dort neue Gefäße, ähnlich wie bei der Erkrankung. Ein Teil der Tiere bekam NMN gespritzt, die anderen eine wirkungslose Salzlösung. Unter NMN sammelten sich weniger Immunzellen in den Wucherungen, und Entzündungssignale wurden schwächer. In der Netzhaut stieg der Spiegel von NAD+, einem Molekül, das Zellen für ihren Energiehaushalt brauchen. Auch in Zellkulturen dämpfte NMN Entzündungsreaktionen.

Für Patientinnen und Patienten folgt daraus noch nichts. Das Lasermodell ahmt eine akute Verletzung nach, die von selbst abheilt, nicht die schleichende Erkrankung älterer Menschen. Zudem könnte das geringere Bindegewebe teils daher rühren, dass die Wucherungen kleiner waren. Die Autoren halten NMN für wert, als mögliche Ergänzung weiter geprüft zu werden.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.