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Journal ArticlePreprintbioRxiv : the preprint server for biology·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Eisenmangel: Rote Blutkörperchen wirken molekular älter

Einstufung Vorläufig — große Auswertung von 13.091 Blutspendenden mit zwölf Jahren Nachbeobachtung, aber ein noch nicht begutachteter Vorabdruck mit vor allem beobachteten Zusammenhängen.

Design
Prospektive Kohortenstudie
Teilnehmende
13.091
Dauer
12 Jahre
Finanzierung
National Institute of General Medical Sciences
Kernaussage

Bei Eisenmangel wirken rote Blutkörperchen molekular älter, bei häufigen Blutspendenden läuft ihre Altersuhr langsamer.


Rote Blutkörperchen sind die häufigsten Zellen im Körper und die Grundlage jeder Bluttransfusion. Ein Forschungsteam hat aus ihren Eiweißen eine Art Altersuhr gebaut. Sie schätzt, wie alt das Blut eines Menschen auf molekularer Ebene wirkt. Bei Menschen mit Eisenmangel lief diese Uhr vor. Nachdem der Eisenmangel ausgeglichen war, ging der Vorsprung zurück. Bei Menschen, die besonders oft Blut spendeten, lief die Uhr langsamer.

Die Forschenden untersuchten die Eiweiße in den roten Blutkörperchen von 13.091 Blutspendenden. Auch bei angeborenen Besonderheiten des Blutes lief die Uhr vor, etwa bei der Sichelzellanlage. Das molekulare Alter sagte zudem voraus, wie leicht die Zellen bei der Lagerung platzten. Es hing auch damit zusammen, wie stark der Blutfarbstoff beim Empfänger nach einer Transfusion stieg. Und es sagte vorher, wie aktiv jemand in den folgenden zwölf Jahren Blut spendete.

Die Arbeit ist ein Vorabdruck, den noch keine unabhängigen Fachleute geprüft haben. Die meisten Befunde sind beobachtete Zusammenhänge. Ob häufiges Spenden das Altern des Blutes tatsächlich bremst, lässt sich daraus nicht ablesen.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.