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Journal ArticleRandomized Controlled TrialAge and ageing·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Krafttraining ließ Alzheimer-typische Hirnregionen leicht schrumpfen

Einstufung Moderat — das Los teilte 90 ältere Menschen für 24 Wochen ein; es handelt sich aber um eine Zusatzauswertung, und die Gruppe mit Ablagerungen war klein.

Design
Randomisierte Studie
Teilnehmende
90
Dauer
6 Monate
Finanzierung
Spanish Ministry of Science, Innovation and Universities (MCIN/AEI), EU funds…
Kernaussage

24 Wochen Krafttraining ließen Hirnregionen, die bei Alzheimer früh leiden, bei älteren Menschen leicht schrumpfen.


Krafttraining hat das Gehirn älterer Menschen in einer Studie aus Spanien messbar verändert. Nach 24 Wochen waren Hirnregionen, die bei Alzheimer früh leiden, im Hirnscanner etwas dünner und kleiner. Das klingt zunächst beunruhigend. Die Forschenden deuten es aber eher als Anpassung: Bei wem diese Regionen stärker schrumpften, der schnitt eher besser beim Planen und Steuern des eigenen Denkens ab.

Dabei waren 90 Menschen um die 72 Jahre, alle ohne Gedächtnisprobleme. Das Los entschied: 46 trainierten dreimal pro Woche eine Stunde in der Gruppe, mit Gummibändern und dem eigenen Körpergewicht. Die übrigen 44 lebten weiter wie bisher. Der Effekt war klein. Größer fiel er bei Menschen mit Amyloid aus, also Eiweißablagerungen, wie sie typisch für Alzheimer sind. Ohne Ablagerungen zeigte sich kein klarer Unterschied. Ein zweites Maß für die Feinstruktur des Gewebes änderte sich ebenfalls nicht klar.

Ob die Veränderung gut oder schlecht ist, lässt sich nicht sicher sagen. Die Hirnwerte erklärten die Denkleistungen statistisch nicht. Nur rund jeder Fünfte hatte Ablagerungen, und nach dem Training wurde niemand weiter beobachtet.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.