Wer biologisch älter ist, hat öfter Muskelschwund
Einstufung Vorläufig — eine einmalige Untersuchung von 29.437 Erwachsenen zeigt nur Zusammenhänge, keine Ursache; einige Blutwerte der Altersberechnung hängen selbst mit den Muskeln zusammen.
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- Querschnittsstudie
- Teilnehmende
- 29.437
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Menschen, deren Körper biologisch älter ist als ihr Geburtsdatum, haben häufiger wenig Muskeln und wenig Kraft, auch vor dem 60. Lebensjahr.
Manche Körper sind älter als das Geburtsdatum. In einer großen Erhebung in China hatten genau diese Menschen häufiger wenig Muskeln und wenig Kraft. Auch altersbedingter Muskelschwund kam bei ihnen häufiger vor. Besonders deutlich war das bei Menschen unter 60 Jahren.
Die Forschenden untersuchten 29.437 Erwachsene zwischen 20 und 80 Jahren, einmalig in den Jahren 2023 und 2024. Aus klinischen Messwerten wie Blutwerten berechneten sie das biologische Alter. Die Muskeln an Armen und Beinen bestimmten sie mit einer Messung, die schwachen Strom durch den Körper schickt. Die Kraft maßen sie mit einem Handgriff-Messgerät. Je höher das biologische Alter, desto schwächer der Griff: Bei Männern sank er im Mittel von etwa 47,6 Kilogramm bei biologisch 20 Jahren auf etwa 35,2 Kilogramm bei biologisch 80 Jahren.
Ob schnelleres Altern die Muskeln schwächt oder umgekehrt, lässt sich daraus nicht ablesen. Denn alle wurden nur ein einziges Mal untersucht. Zudem hängen einige Blutwerte in der Altersberechnung selbst mit den Muskeln zusammen, etwa Kreatinin. Das könnte den Zusammenhang größer erscheinen lassen.
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