Gefäßalterung: Manche Arterien bleiben im Alter elastisch
Einstufung Vorläufig — eine Übersichtsarbeit ohne systematische Literatursuche und ohne eigene Daten; viele der zitierten Befunde stammen aus Tier- und Zellversuchen.
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Wer trotz steigenden Alters elastische Arterien behält, hat laut der Übersicht ein deutlich geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Blutgefäße gehören zu den Geweben, die im Körper am frühesten Zeichen des Alterns zeigen. Eine Übersichtsarbeit beschreibt die Gefäßalterung als treibende Kraft für Probleme in anderen Organen. Genannt werden Bluthochdruck, chronische Nierenkrankheit sowie Erkrankungen von Herz und Hirngefäßen. Dabei altern Gefäße nicht bei allen gleich schnell. Bei manchen Menschen versteifen die Arterien früh. Andere behalten trotz steigenden Alters elastische Gefäße und haben laut den Autoren ein deutlich geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Tod.
Gemessen wird das über die Pulswellengeschwindigkeit, also wie schnell die Druckwelle durch die Hauptschlagader läuft. Je steifer das Gefäß, desto schneller. Als früh gealtert gilt, wer zu den schnellsten 10 Prozent seines Alters und Geschlechts gehört. Die Forschenden fassen außerdem Ansätze zusammen. Kalorien sparsam zu essen war in den CALERIE-Studien über zwei Jahre gut machbar, konnte aber den Schlaf schwanken lassen. Bei alten Mäusen verringerten die Mittel Dasatinib und Quercetin gealterte Zellen in der Gefäßwand. Beim Menschen lösen solche Mittel aber oft schwere Nebenwirkungen aus, etwa eine geschwächte Blutbildung.
Die Arbeit fasst vorhandene Forschung zusammen und liefert keine eigenen Daten. Die Autoren räumen selbst ein, dass die Grenzwerte für früh und spät gealterte Gefäße willkürlich gewählt sind und von der jeweiligen Studiengruppe abhängen.
Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.
