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Journal ArticleCell reports·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Weniger Kalorien bremsen Tumore bei alten Mäusen

Einstufung Vorläufig — kontrollierte Versuche an alten Mäusen mit eingepflanzten Tumoren; ob sich das auf Menschen übertragen lässt, ist ungeprüft.

Tierstudie. Ergebnisse lassen sich nicht direkt auf Menschen übertragen. Deshalb ist die Einstufung auf Vorläufig gedeckelt.

Design
Tierstudie
Teilnehmende
—
Dauer
—
Finanzierung
Japan Agency for Medical Research and Development; Japanese Ministry of…
Kernaussage

Bei alten Mäusen bremste eine um 30 Prozent kalorienärmere Kost das Tumorwachstum, wobei CD8-T-Zellen eine zentrale Rolle spielten.


Alte Mäuse, die 30 Prozent weniger Kalorien bekamen, hatten langsamer wachsende Tumore. Das galt sowohl für Darmkrebs als auch für schwarzen Hautkrebs. Eine wichtige Rolle spielten dabei offenbar bestimmte Abwehrzellen: die sogenannten CD8-T-Zellen, die kranke Zellen gezielt angreifen.

Die Forschenden pflanzten den Tieren Krebszellen ein, die zu deren Immunsystem passten. Mit der knapperen Kost wanderten mehr CD8-T-Zellen in die Tumore. Dort waren Gene stärker aktiv, die mit der Arbeit dieser Zellen zu tun haben. Wurden die T-Zellen im Körper stark verringert, bremste die knappe Kost das Tumorwachstum weniger. Außerdem wirkten die Blutgefäße im Tumor geordneter. Zugleich bildeten die T-Zellen dort weniger Wachstumsstoffe, die neue Gefäße sprießen lassen.

Alle Ergebnisse stammen von Mäusen. Ob weniger Essen bei älteren Menschen ähnlich auf Tumore und Abwehrzellen wirkt, wurde nicht untersucht. Die Rolle der Blutgefäße ist bisher ein Hinweis auf einen möglichen Mechanismus, kein Beweis.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.