Zum Inhalt springen
Journal ArticleFrontiers in nutrition·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Viel Magnesium im Essen, seltener Muskelschwund ab 50

Einstufung Vorläufig — eine einmalige Befragung von 3.830 Menschen mit nur einem Ernährungstag kann nicht zeigen, ob Magnesium die Muskeln schützt oder nur mit ihnen zusammenhängt.

Design
Querschnittsstudie
Teilnehmende
3.830
Dauer
—
Finanzierung
—
Kernaussage

Menschen ab 50 mit viel Magnesium im Essen hatten seltener altersbedingten Muskelschwund als jene mit wenig.


Wer viel Magnesium über das Essen aufnahm, hatte seltener altersbedingten Muskelschwund. Das zeigt eine Auswertung aus Südkorea mit Menschen ab 50 Jahren. Magnesium steckt vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln. Bisher lieferten Studien dazu widersprüchliche Ergebnisse.

Die Forschenden befragten 3.830 Erwachsene einmalig, was sie am Vortag gegessen hatten. Nahrungsergänzungsmittel wurden dabei nicht erfasst. Das Viertel mit der höchsten Aufnahme kam auf mindestens 351 Milligramm am Tag bei Frauen und 442 bei Männern. Diese Menschen hatten seltener Muskelschwund als das Viertel mit der niedrigsten Aufnahme. Das galt auch, wenn man die allgemeine Qualität der Ernährung herausrechnete. Ähnlich sah es für eine Ernährung aus Vollkorn, Nüssen, Hülsenfrüchten, grünem Blattgemüse, Algen, Sojamilch und Kaffee aus. Ein Teil des Zusammenhangs ließ sich rechnerisch über niedrigere Entzündungswerte im Blut erklären, je nach Messung etwa 7 bis 18 Prozent.

Die Daten stammen aus einem einzigen Zeitpunkt. Ob das Magnesium zuerst da war oder die Muskeln, lässt sich daraus nicht ablesen. Die Autoren raten selbst, die Rechnung zu den Entzündungswerten vorsichtig zu deuten.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.