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Journal ArticleBiological trace element research·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Nährstoffe im Blut: Wer mehr davon hatte, starb seltener

Einstufung Moderat — forschende begleiteten 6.387 Erwachsene rund 14 Jahre; als reine Beobachtung mit einmal gemessenen Blutwerten kann sie Ursache und Wirkung nicht trennen.

Design
Prospektive Kohortenstudie
Teilnehmende
6.387
Dauer
14,1 Jahre
Finanzierung
National Natural Science Foundation of China; National Science and Technology…
Kernaussage

Erwachsene mit mehr Beta-Carotin, Lycopin, Vitamin C und Vitamin D im Blut starben in rund 14 Jahren seltener.


Wer mehr Vitamin C, Vitamin D und bestimmte Pflanzenfarbstoffe im Blut hatte, starb in den folgenden Jahren seltener. Das zeigen Daten von 6.387 Erwachsenen aus den USA. Am deutlichsten war das bei Beta-Carotin, einer Vorstufe von Vitamin A. Im oberen Drittel der Blutwerte lag das Sterberisiko um 26 Prozent niedriger als im unteren Drittel.

Die Teilnehmenden stammten aus einer großen US-Gesundheitsumfrage. Bei ihnen wurden sechs Nährstoffe im Blut gemessen. Danach verfolgten Forschende im Mittel rund 14 Jahre, wer starb. Betrachtete man die sechs Nährstoffe als eine Mischung, ging ein höherer Gesamtspiegel mit einem um etwa 28 Prozent niedrigeren Risiko einher. Den größten Anteil daran hatte Lycopin, ein roter Pflanzenfarbstoff. Aus neun üblichen Blutwerten schätzte das Team außerdem, wie alt der Körper biologisch wirkt. Rechnerisch ließ sich ein Teil des Zusammenhangs damit erklären, bei Beta-Carotin gut ein Drittel.

Gemessen wurden Blutspiegel, nicht was die Menschen aßen oder an Präparaten nahmen. Ob mehr dieser Nährstoffe das Leben verlängert, kann eine solche Beobachtung nicht zeigen.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.