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Journal ArticleReviewFood science of animal resources·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Zarteres Fleisch fürs Alter: Fruchtenzyme und Druck im Labortest

Einstufung Vorläufig — übersichtsarbeit, die vorhandene Studien vor allem aus dem Labor zusammenfasst; ob die Verarbeitung beim Menschen den Muskelaufbau fördert, steht noch aus.

Zell-, Gewebe- oder Computerstudie. Noch kein Beleg für Menschen. Deshalb ist die Einstufung auf Vorläufig gedeckelt.

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Kernaussage

Mäßiger Hochdruck und das Fruchtenzym Papain machten Fleischeiweiß in Laborstudien leichter aufspaltbar.


Babys und Menschen ab 65 Jahren brauchen viel Eiweiß, können es aber schlechter verdauen. Bei Älteren sprechen die Muskeln zudem schwächer auf Eiweiß an. Eine Übersichtsarbeit fasst zusammen, wie sich rotes Fleisch so verarbeiten lässt, dass es weicher wird und sein Eiweiß leichter aufgespalten werden kann.

Rind, Schwein, Lamm und Ziege liefern Eiweiß mit allen lebenswichtigen Bausteinen, dazu Eisen, Zink und B-Vitamine. In den ausgewerteten Studien setzte mäßiger Hochdruck etwa 15 bis 40 Prozent mehr freie Eiweißbausteine frei. Sehr hoher Druck bewirkte dagegen oft weniger. Das Fruchtenzym Papain machte Rindfleisch zarter, es ließ sich mit über 40 Prozent weniger Kraft schneiden. In nachgestellter Verdauung wurde es zudem besser aufgespalten.

Viele dieser Daten stammen aus Labormodellen, die die Verdauung vereinfacht nachahmen. Die Arbeit selbst enthält keine neuen Versuche. Ob so verarbeitetes Fleisch bei Babys oder Älteren wirklich mehr Muskeleiweiß aufbaut, ist offen. Solche Studien am Menschen halten die Autoren selbst für nötig.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.