Zum Inhalt springen

Wechseljahre-Symptome: Was passiert wirklich und was hilft dagegen?

Bis zu 80 von 100 Frauen bekommen Hitzewallungen, dazu kommen Gewicht, Brain Fog, Gelenke, Schlaf, Haut und Scheidentrockenheit. Das meiste hat eine klare Erklärung, und für fast alles gibt es etwas, das du tun kannst.

Aktualisiert am 18 Min. Lesezeit55 Quellen

Kurz erklärt

Die häufigsten Wechseljahre-Symptome sind ein unregelmäßiger Zyklus, Hitzewallungen und Nachtschweiß (bei bis zu 80 von 100 Frauen), Schlafstörungen, Stimmungstiefs, Brain Fog, Gelenkschmerzen, mehr Bauchfett, Scheidentrockenheit und Blasenprobleme[1, 3, 6]. Sie beginnen meist in der Perimenopause, Jahre vor der letzten Periode mit im Schnitt etwa 51, und bei Frauen mit häufigen Hitzewallungen halten diese im Median 7,4 Jahre an[1, 5]. Am stärksten wirkt gegen Hitzewallungen eine Hormontherapie, und wenn Hormone nicht infrage kommen, gibt es zwei neuere Medikamente ohne Hormone auf Rezept und weitere Optionen[34, 35, 36, 37, 38]. Auch gegen die übrigen Beschwerden gibt es gezielte Hilfe, etwa Krafttraining und Eiweiß gegen den Muskelverlust[9, 32].

Diese Inhalte dienen ausschließlich Bildungszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Ernährung, deinem Trainingsprogramm oder deiner Nahrungsergänzung vornimmst.

Bin ich in den Wechseljahren? Erste Anzeichen und Symptome

Das typische erste Anzeichen der Wechseljahre ist ein Zyklus, der unregelmäßig wird[2]. Damit beginnt die Perimenopause, die Umstellungsphase, in der auch die meisten anderen Beschwerden anfangen; wie sich ihre Stadien unterscheiden, erklärt unser Perimenopause-Guide[2]. Die Menopause selbst kommt im Schnitt mit etwa 51 Jahren, wie die große US-Langzeitstudie SWAN (Study of Women's Health Across the Nation) zeigt[1]. Sicher ist sie aber erst im Rückblick: Sie gilt als erreicht, wenn deine Periode 12 Monate am Stück ausgeblieben ist und es keinen anderen Grund dafür gibt.

Dieser Blick zurück hat eine praktische Folge: Bis die Menopause feststeht, kannst du noch schwanger werden. Der britische Gesundheitsdienst NHS rät, bis 2 Jahre nach der letzten Periode zu verhüten, wenn du unter 50 bist, und ab 50 bis 1 Jahr danach[46]. Das ist auch deshalb wichtig, weil mehrere Mittel aus diesem Guide in der Schwangerschaft tabu sind[37, 38, 41].

Welche Beschwerden zum Übergang gehören und wie häufig sie sind, zeigt die Tabelle. Die rechte Spalte sagt dir, in welchem Abschnitt es weitergeht.

Symptom Wie häufig Mehr dazu
Hitzewallungen, Nachtschweiß bis zu 80 von 100 Frauen über den Übergang[1, 3]; rund 7 von 10 Befragten einer deutschen Umfrage[4] Hitzewallungen
Unregelmäßiger Zyklus typisches erstes Anzeichen der Perimenopause[2] dieser Abschnitt
Schlafstörungen, nächtliches Aufwachen eine der 11 Beschwerden der Menopause Rating Scale[6] Schlaf
Niedergeschlagenheit, Reizbarkeit, Angst, Erschöpfung ein ganzer Bereich der Menopause Rating Scale[6] FAQ
Herzrasen, Herzklopfen MRS-Beschwerde „Herzbeschwerden“[6] dieser Abschnitt, FAQ
Brain Fog, Vergesslichkeit häufig, meist vorübergehend[11] Brain Fog
Gelenk- und Muskelschmerzen mehr als die Hälfte der Frauen[13] Gelenkschmerzen
Bauchfett, weniger Muskeln Fettzunahme verdoppelt sich etwa zu Beginn des Übergangs[8], mehr davon am Bauch[22] Gewicht
Scheidentrockenheit, weniger Lust, Blasenprobleme MRS-Bereich urogenital[6]; Blasenprobleme bei rund 4 von 10 Befragten einer deutschen Umfrage[4] Scheidentrockenheit
Dünnere Haut Kollagen sinkt nach der Menopause um etwa 1 bis 2 Prozent pro Jahr[16] Haut

Ganz oben stehen Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche, die Ärztinnen vasomotorische Symptome nennen. Je nach Studie und Definition treffen sie über den ganzen Übergang 60 bis 80 von 100 Frauen[1, 3]. Die deutschen Zahlen in der Tabelle stammen aus einer schriftlichen Befragung, die nur etwa jede fünfte Frau zurückschickte, deshalb sind Frauen mit Beschwerden darin womöglich überrepräsentiert[4].

Diese Wallungen sind bei vielen Frauen keine Sache von ein paar Monaten. In SWAN hatten Frauen mit häufigen Hitzewallungen sie im Median 7,4 Jahre lang, mehr als die Hälfte also über sieben Jahre[5]. Nach der letzten Periode hielten sie im Median noch 4,5 Jahre an[5]. Plan also eher in Jahren als in Wochen. Das ist kein Grund zur Panik, aber ein guter Grund, belastende Beschwerden behandeln zu lassen, statt sie auszusitzen.

Häufige Hitzewallungen dauerten Jahre, nicht Monate

Mediane Dauer häufiger Hitzewallungen in Jahren, Frauen in den USA: insgesamt, nach der letzten Periode und bei Beginn erst danach

Insgesamt7,4 JahreNach der Menopause4,5 JahreSpäter Beginn3,4 JahreInsgesamt7,4 JahreNach derMenopause4,5 JahreSpäterBeginn3,4 Jahre
Quelle: SWAN, Avis et al., JAMA Internal Medicine 2015

Ob deine Beschwerden so stark sind, dass du sie ansprechen solltest, kannst du mit einem in Deutschland entwickelten, gut geprüften Fragebogen vorsortieren: der Menopause Rating Scale (MRS). Sie fragt 11 Beschwerden ab, jede von 0 (keine) bis 4 (sehr stark), gruppiert in drei Bereiche[6, 7]:

Bereich Beschwerden (MRS-Items)
Körperlich (somato-vegetativ) Hitzewallungen und Schwitzen, Herzbeschwerden, Schlafprobleme, Gelenk- und Muskelbeschwerden
Psychisch depressive Verstimmung, Reizbarkeit, Ängstlichkeit, körperliche und geistige Erschöpfung
Urogenital Sexualprobleme, Blasenprobleme, Scheidentrockenheit

Mit dem ausgefüllten Bogen gehst du strukturierter ins Gespräch mit deiner Frauenärztin, eine Diagnose ersetzt er nicht. Unser interaktiver Wechseljahre-Test führt dich Schritt für Schritt durch die Beschwerden. Kommen mehrere davon zusammen und wird dein Zyklus unregelmäßig, ist die Perimenopause die wahrscheinlichste Erklärung[2].

Manche Beschwerden gehören allerdings bald zur Ärztin statt in den Selbst-Check. Dazu zählen jede Blutung, nachdem die Periode 12 Monate ausgeblieben ist, und Blutungen, die stärker statt schwächer werden[30]. Meist steckt nichts Ernstes dahinter, doch eine Blutung nach der Menopause kann ein Zeichen für Krebs sein, deshalb muss das erst ausgeschlossen werden[30]. Ebenso gehört Herzklopfen abgeklärt, das immer wiederkommt, länger als ein paar Minuten anhält oder bei bekannter Herzerkrankung auftritt[30, 43]. Hört Herzrasen nicht auf oder kommen Brustschmerz, Atemnot oder Ohnmacht dazu, ruf den Notruf 112[43].

Hitzewallungen: Was hilft wirklich?

Gegen Hitzewallungen wirkt eine menopausale Hormontherapie (MHT) am stärksten, und aktuelle Leitlinien nennen sie als erste Wahl[34, 36]. In placebokontrollierten Studien mit Hormontabletten senkte sie die Häufigkeit der Wallungen um rund drei Viertel gegenüber Placebo[25]. Placebo allein ließ die Wallungen in diesen Studien ebenfalls deutlich zurückgehen, weshalb ein Mittel gegen Hitzewallungen erst dann überzeugt, wenn es Placebo schlägt[25].

Diese stärkste Option ist allerdings verschreibungspflichtig und passt nicht zu jeder Frau[52]. Am günstigsten ist das Nutzen-Risiko-Verhältnis, wenn du vor 60 oder innerhalb von 10 Jahren nach der letzten Periode beginnst[34, 47]. Ungeeignet sein kann eine MHT nach Brust-, Eierstock- oder Gebärmutterkrebs, nach Blutgerinnseln, bei unbehandeltem Bluthochdruck oder bei Lebererkrankungen[46]. Wer noch eine Gebärmutter hat, bekommt Östrogen zusammen mit einem Gestagen, also einem Gelbkörperhormon[46]. Die ganze Abwägung findest du im HRT-Guide.

Kommen Hormone für dich nicht infrage, gibt es zwei neuere Medikamente ohne Hormone speziell gegen Hitzewallungen, Fezolinetant und Elinzanetant, beide nur auf Rezept[37, 38]. Sie wirken im Temperaturzentrum des Gehirns und blockieren dort Andockstellen für den Botenstoff Neurokinin, der den Hitzeschub mit auslöst[37, 38].

Diese beiden sind aber nicht die einzige Möglichkeit. Bestimmte Antidepressiva (Venlafaxin, Paroxetin, Escitalopram) und Gabapentin senken Hitzewallungen ebenfalls, obwohl sie für andere Erkrankungen entwickelt wurden[35, 36]. Nimmst du Tamoxifen gegen Brustkrebs, solltest du Paroxetin möglichst meiden, weil es die Wirkung von Tamoxifen abschwächen kann; die Auswahl stimmst du dann mit deinem Behandlungsteam ab[54]. Auch eine Verhaltenstherapie (CBT), die speziell auf die Wechseljahre zugeschnitten ist, empfehlen Leitlinien[28, 35].

Fezolinetant (Veoza)

Fezolinetant ist in der EU seit Dezember 2023 zugelassen und seit Februar 2024 in Deutschland auf dem Markt (Stand: Oktober 2026)[37, 40]. In der Studie SKYLIGHT 1 senkte es mittelschwere bis schwere Hitzewallungen deutlich stärker als Placebo[26]. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), der in Deutschland den Zusatznutzen neuer Medikamente bewertet, sah für Fezolinetant allerdings keinen belegten Zusatznutzen[40].

In seltenen Fällen kann Fezolinetant die Leber schädigen. Deshalb verlangt die EU-Fachinformation seit Anfang 2025 einen Leberwert-Bluttest vor dem Start, dann monatlich in den ersten drei Monaten und danach nach ärztlicher Einschätzung[23, 37]. Bei Müdigkeit, Juckreiz, gelber Haut oder gelben Augen, dunklem Urin, hellem Stuhl, Übelkeit oder Bauchschmerzen ruf sofort deine Ärztin an[37].

Daneben gibt es Situationen, in denen Veoza nicht passt:

  • In der Schwangerschaft darf es nicht genommen werden. Kannst du noch schwanger werden, empfiehlt die Fachinformation eine Verhütung ohne Hormone[37].
  • Es verträgt sich nicht mit einer Pille, die Ethinylestradiol enthält, und nicht mit bestimmten anderen Mitteln wie Fluvoxamin[37].
  • Bei mittelschweren bis schweren Lebererkrankungen, zusammen mit einer Östrogen-Therapie für den ganzen Körper (systemische HRT) oder während einer Brustkrebsbehandlung wird es nicht empfohlen. Vaginales Östrogen zur lokalen Anwendung ist davon ausgenommen[37].

Elinzanetant (Lynkuet)

Elinzanetant ist seit November 2025 in der EU zugelassen, auch gegen Hitzewallungen durch eine antihormonelle Brustkrebstherapie. In Deutschland ist es seit April 2026 auf Rezept erhältlich (Stand: Oktober 2026)[38, 39]. Du nimmst es einmal am Tag vor dem Schlafengehen. In den Studien OASIS 1 und 2 senkte es die Hitzewallungen und verbesserte den Schlaf, jeweils gegenüber Placebo[27].

Auch bei Elinzanetant sah der G-BA in seiner Nutzenbewertung vom Oktober 2026 keinen belegten Zusatznutzen, und zwar gegenüber einer Hormontherapie oder beobachtendem Abwarten[39]. Die Jahrestherapiekosten, also was eine Behandlung über ein Jahr kostet, liegen bei rund 1.130 Euro (Stand: Oktober 2026)[39].

Bei der Einnahme gelten einige Regeln:

  • Elinzanetant kann müde machen, deshalb ist beim Autofahren Vorsicht angesagt[38].
  • In der Schwangerschaft ist es tabu[38].
  • Nimm es nicht zusammen mit Mitteln, die das Leberenzym CYP3A4 stark hemmen, etwa dem Pilzmittel Itraconazol oder dem Antibiotikum Clarithromycin, und verzichte während der Einnahme auf Grapefruit und Grapefruitsaft[38].
  • Bei manchen anderen Mitteln, etwa Erythromycin oder Fluconazol, sinkt die Dosis auf 60 mg am Tag. Sag deiner Ärztin deshalb alles, was du sonst einnimmst[38].
  • Bei mittelschweren bis schweren Lebererkrankungen oder zusammen mit einer Östrogen-Therapie für den ganzen Körper wird es nicht empfohlen, vaginales Östrogen zur lokalen Anwendung ist erlaubt[38].

Was du selbst tun kannst

Ohne Rezept kannst du Hitzewallungen erträglicher machen: mit einem kühlen Schlafzimmer, Kleidung im Zwiebellook und weniger Alkohol am Abend. Dass solche Maßnahmen die Wallungen seltener machen, ist allerdings nicht belegt. Die nordamerikanische Menopause-Gesellschaft empfiehlt Kühltechniken, das Meiden von Auslösern, Sport und Nahrungsergänzungsmittel deshalb nicht als Behandlung[35]. Rauben dir Hitzewallungen den Schlaf oder den Tag, ist das Grund genug, mit deiner Frauenärztin über die Optionen oben zu sprechen.

Warum nehme ich in den Wechseljahren zu, und was hilft?

Die Wechseljahre lassen die Zahl auf der Waage nicht plötzlich nach oben springen, sie verschieben vor allem, wo das Fett sitzt. In der US-Langzeitstudie SWAN stieg das Gewicht beim Übergang im gleichen Tempo weiter wie vorher, ohne zusätzlichen Sprung[8]. Was sich änderte, war die Körperzusammensetzung. Zu Beginn des Übergangs legte die Fettmasse ungefähr doppelt so schnell zu wie zuvor, während die Magermasse (vor allem Muskeln) abnahm[8]. Diese Phase hielt bis etwa zwei Jahre nach der letzten Periode an[8].

Mehr von diesem Fett sitzt danach am Bauch und um die Organe, Fachleute nennen es viszerales Fett[22]. Die Waage bekommt von dieser Umverteilung wenig mit, der Hosenbund dafür umso mehr. Das ist mehr als ein kosmetisches Thema, denn viszerales Fett hängt eigenständig mit Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammen[49].

Im Netz liest man oft, eine Hormontherapie bringe das wieder in Ordnung. Eine Cochrane-Übersicht von 28 randomisierten Studien fand aber keinen Beleg, dass Östrogen allein oder zusammen mit einem Gestagen das Körpergewicht verändert oder die Gewichtszunahme in den Wechseljahren verhindert[10]. Zur Fettverteilung fanden die Cochrane-Autoren zu wenige Daten[10]. Etwas mehr sagt eine randomisierte Teilstudie der Women's Health Initiative: Unter kombinierter Hormontherapie verloren die Frauen über drei Jahre etwas weniger Muskeln und hatten im Verhältnis zum Beinfett etwas weniger Fett am Rumpf[48]. Die Autoren nennen diese Effekte aber klein[48]. Eine MHT ist also kein Abnehmmittel und verschiebt die Körperzusammensetzung höchstens ein wenig. Ob sie für deine Beschwerden insgesamt sinnvoll ist, klärt der HRT-Guide.

Was du selbst tun kannst, setzt bei den Muskeln an. Leitlinien raten, in den Wechseljahren Muskelmasse und Kraft durch Bewegung zu erhalten[28]. In einer Auswertung von 12 Studien mit Frauen nach der Menopause verbesserte Krafttraining Alltagsfunktion und Knochendichte und senkte die Fettmasse womöglich etwas[32]. Den Bauchumfang veränderte es aber nicht messbar, und die Sicherheit dieser Belege ist gering bis sehr gering[32]. Eine zweite Übersicht bestätigt den Kraftgewinn in Armen und Beinen und hält drei Trainingstage pro Woche mit je etwa 60 Minuten für einen guten Ausgangspunkt[53].

Zum Krafttraining gehört genug Eiweiß, und dafür gibt es eine konkrete Zahl. Die PROT-AGE-Expertengruppe empfiehlt Menschen über 65 täglich 1,0 bis 1,2 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht, wer trainiert, eher 1,2 Gramm oder mehr[9]. Für Frauen in der Lebensmitte ist das ein vernünftiges Ziel, kein geprüfter Schwellenwert. Für eine Frau mit 70 Kilogramm wären das rund 70 bis 84 Gramm am Tag. Am einfachsten verteilst du sie auf die Mahlzeiten, etwa mit einer handflächengroßen Portion Quark, Eier, Hülsenfrüchte, Fisch oder Geflügel. Bei einer schweren Nierenerkrankung klär die Eiweißmenge vorher mit deiner Ärztin[9].

Brain Fog: Warum kann ich mich plötzlich schlecht konzentrieren?

Wenn du dich neuerdings schlechter konzentrierst, Wörter suchst oder vergesslicher bist, gehört das oft zum Übergang und ist meist vorübergehend[11]. Die US-Langzeitstudie SWAN hat das bei 2.362 Frauen über vier Jahre mit wiederholten Gedächtnis- und Tempotests gemessen. Normalerweise schneidet man bei jeder Wiederholung etwas besser ab, weil man den Test inzwischen kennt. In der Perimenopause blieb dieser Übungseffekt aus, und nach der Menopause kam er zurück[11]. Die Forschenden folgern daraus, dass diese Schwierigkeiten wohl zeitlich begrenzt sind[11].

Diesen Knick erklären schlechte Nächte und Hitzewallungen erstaunlich wenig. In einer weiteren SWAN-Auswertung hingen die Testergebnisse nicht an Hitzewallungen oder schlechtem Schlaf, während gedrückte Stimmung und Ängstlichkeit kleine Effekte hatten[21]. Schlaf und Hitzewallungen zu behandeln lohnt sich trotzdem, weil beides den Alltag zermürbt, nur solltest du davon keinen belegten Effekt auf den Nebel erwarten. Bis der Knick vorbei ist, entlasten Notizen und Listen dein Gedächtnis, und Aufgaben nacheinander statt parallel zu erledigen nimmt Druck aus dem Tag.

Ist Brain Fog ein frühes Zeichen von Demenz? Meist nicht, denn in SWAN bildete sich der Knick nach der Menopause zurück, was für eine vorübergehende Phase spricht[11]. Ausschließen kann die Studie eine Demenz für eine einzelne Frau aber nicht, weil sie Testwerte gemessen hat und keine Diagnosen[11]. Wenn Gedächtnisprobleme immer wiederkommen, schlimmer werden oder deinen Alltag beeinträchtigen, geh deshalb zur Ärztin[45].

Dass eine Hormontherapie vor Demenz schützt, ist nicht belegt, und bei spätem Beginn zeigte eine große Studie sogar ein höheres Risiko. Die WHI Memory Study (WHIMS) begleitete Frauen ab 65, die mit Östrogen plus Gestagen begannen. Ihr Risiko für eine wahrscheinliche Demenz verdoppelte sich etwa, von 22 auf 45 Fälle pro 10.000 Frauen und Jahr[12]. Diese Frauen starteten allerdings lange nach der Menopause, und über einen frühen Beginn sagt WHIMS nichts.

Auf diesen Zeitpunkt des Beginns setzt inzwischen auch die US-Arzneimittelbehörde FDA. Sie kündigte im November 2025 an, aus dem schwarz umrandeten Warnhinweis auf Hormonpräparaten die Aussagen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Brustkrebs und wahrscheinlicher Demenz zu streichen[47, 55]. Stattdessen sollen die Produktinformationen auf einen Beginn vor 60 oder innerhalb von 10 Jahren nach der Menopause hinweisen[47]. Bei Präparaten mit Östrogen allein, die im ganzen Körper wirken, bleibt der Warnhinweis zu Gebärmutterkrebs bestehen[55]. Wann und für wen eine MHT passt, klärt der HRT-Guide. Für den Kopf allein gibt es nach diesen Daten keinen belegten Grund, mit Hormonen zu beginnen.

Gelenkschmerzen in den Wechseljahren: Kommt das vom Östrogen und was hilft?

Ja, der sinkende Östrogenspiegel spielt bei Gelenkschmerzen in den Wechseljahren wahrscheinlich eine Rolle, auch wenn der Zusammenhang wenig erforscht ist. Gelenkschmerzen (Arthralgie) treffen mehr als die Hälfte der Frauen rund um die Menopause und scheinen mit dem Übergang häufiger zu werden[13]. Die führende Erklärung ist der Abfall des Östrogens, das normalerweise in Schmerzverarbeitung, Immunzellen und Knorpelzellen mitmischt[13]. Eine Übersichtsarbeit zum Thema hält den Zusammenhang für echt, aber kaum untersucht, und eine eigene Behandlung dafür gibt es nicht[13].

Zu den wenigen harten Daten gehört eine nachträgliche Auswertung der großen US-Hormonstudie Women's Health Initiative (WHI). Sie untersuchte 10.739 Frauen ohne Gebärmutter, die nur Östrogen oder ein Placebo bekamen. Diese Frage gehörte nicht zum ursprünglichen Studienplan[14]. Nach einem Jahr hatten unter Östrogen etwas weniger Frauen Gelenkschmerzen als unter Placebo, 76 gegen 79 Prozent[14]. Ein Unterschied zeigte sich auch noch im dritten Jahr, geschwollene Gelenke waren unter Östrogen dagegen etwas häufiger[14]. Die Autoren nennen den Effekt bescheiden, lies ihn also als Hinweis auf den Mechanismus und nicht als Behandlungsempfehlung.

Bevor du Gelenkschmerzen den Hormonen zuschreibst, sollten andere Ursachen ausgeschlossen sein, und manche davon sind eilig. Wird ein Gelenk plötzlich sehr schmerzhaft, heiß, geschwollen oder rot, oder kommen Gelenkschmerzen mit Fieber, gehört das noch am selben Tag ärztlich angeschaut[44]. Eine lang anhaltende Morgensteifigkeit oder Schwellungen in mehreren Gelenken, die nicht abklingen, gehören in eine reguläre Abklärung. Dort geht es vor allem um Arthrose (Gelenkverschleiß) oder eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, die in diesem Alter ebenfalls häufiger werden[13].

Bleibt es bei menopausalen Gelenkschmerzen, rät die Übersichtsarbeit zu Bewegung, Gewichtsabnahme und einfachen Schmerzmitteln, besonders wenn eine Arthrose mitspielt[13]. Eine Hormontherapie hält sie bei Frauen, die zusätzlich unter belastenden Hitzewallungen leiden, für eine Option[13]. Bewegung ist damit ein vernünftiger erster Schritt, und das Krafttraining aus dem Abschnitt zum Gewicht zählt schon dazu.

Schlafstörungen und Nachtschweiß: Was hilft, wenn du nachts wach liegst?

Gegen Schlaflosigkeit ist eine kurze, gezielte Psychotherapie die erste Wahl, auch in den Wechseljahren[24]. Sie heißt kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (CBT-I), und die europäische Leitlinie zur Schlaflosigkeit empfiehlt sie für Erwachsene[24]. Schlafprobleme gehören zu den 11 Kernbeschwerden der Menopause Rating Scale[6] und haben zwei Gesichter: Manche Frauen wachen vom Hitzeschub auf, andere liegen ohne erkennbaren Grund wach.

CBT-I bringt dir bei, Schlafdruck (den Drang zu schlafen, der sich im Wachsein aufbaut) und Schlaf-Wach-Rhythmus wieder in Ordnung zu bringen. Dass das auch mit Hitzewallungen funktioniert, zeigt eine Studie aus dem US-Forschungsnetz MsFLASH mit 106 Frauen in und nach der Perimenopause, die alle Hitzewallungen hatten. CBT-I per Telefon brachte gegenüber reiner Menopause-Aufklärung deutliche, anhaltende Verbesserungen von Schlafqualität und Insomnie, und die Hitzewallungen störten den Alltag weniger[15]. Die Therapie wirkte also auf die Schlaflosigkeit selbst, obwohl die Hitzewallungen weiter da waren[15]. Du musst deshalb nicht warten, bis die Wallungen verschwinden, und brauchst nicht zwingend ein Schlafmittel.

Bekommen kannst du CBT-I in Deutschland auf zwei Wegen. Verhaltenstherapie ist eine Richtlinienpsychotherapie, deren Kosten die gesetzliche Krankenkasse übernehmen kann. Für Insomnie gibt es zusätzlich digitale Programme, teils als App auf Rezept (DiGA), die die Kasse ebenfalls übernehmen kann (Stand: Oktober 2026). Welche Möglichkeit für dich gilt, klärst du am besten mit deiner Ärztin oder deiner Krankenkasse, zumal die Wartezeiten auf einen Therapieplatz stark schwanken.

Bis dahin hilft Schlafhygiene, die eine CBT-I ergänzt, aber nicht ersetzt. Gemeint sind feste Zeiten, ein kühles, dunkles Schlafzimmer, eine Bildschirmpause am Abend und weniger Koffein und Alkohol ab dem späten Nachmittag. Wie du den Tiefschlaf gezielt verbesserst, vertieft unser Schlaf-Guide. Gegen den Nachtschweiß helfen ganz praktisch atmungsaktive Bettwäsche und ein leichter Schlafanzug, der Schweiß aufnimmt. Das löst die Ursache nicht, macht die Nächte aber erträglicher, während du an der Insomnie arbeitest.

Die Ursache selbst kannst du mitbehandeln, wenn dich vor allem die Hitzewallungen wecken, mit den Optionen aus dem Abschnitt zu Hitzewallungen. Elinzanetant (Lynkuet) verbesserte in den OASIS-Studien auch den Schlaf[27]. Es kann allerdings müde machen, also Vorsicht beim Autofahren[38].

Hautalterung in den Wechseljahren: Was passiert und was hilft?

Wenn deine Haut nach der Menopause dünner wirkt, bildest du dir das nicht ein. Kollagen ist das Eiweiß, das der Haut Halt und Festigkeit gibt. In Studien aus den 1980er-Jahren sanken Hautkollagen und Hautdicke nach der Menopause um etwa 1 bis 2 Prozent pro Jahr, parallel zur Knochendichte[16]. Oft liest man auch, Frauen verlören in den ersten fünf Jahren 30 Prozent ihres Hautkollagens. Diese Zahl steht nicht in den Studien, denen sie meist zugeschrieben wird, nimm sie also mit Vorsicht[16].

Dass der sinkende Östrogenspiegel einen Teil dieses Abbaus antreibt, legen einige kleine Studien nahe. In einer folgte das Hautkollagen unbehandelter Frauen den Jahren seit der Menopause statt dem Lebensalter, und Frauen mit Hormonimplantaten hatten mehr Kollagen[17]. Eine zweite fand den Rückgang dagegen sowohl mit dem Alter als auch mit den Jahren seit der Menopause, das normale Altern spielt also mit[18]. Unter Östradiol-Gel nahm das Kollagen in einer kleinen Studie ohne Kontrollgruppe zu[19]. Das stützt einen hormonellen Anteil, reicht aber nicht als Grund, Hormone nur wegen der Haut zu nehmen.

Die am besten belegte Maßnahme für die Haut kommt ohne Hormone aus und ist eher unspektakulär: täglicher Breitband-Sonnenschutz. In einer randomisierten Studie mit Erwachsenen unter 55 zeigte sich bei täglicher Anwendung über viereinhalb Jahre keine messbare Zunahme der Hautalterung[33]. Im Vergleich zu Menschen, die nur gelegentlich eincremten, fiel sie rund ein Viertel geringer aus[33].

Neben dem Sonnenschutz ist unter den Cremes Tretinoin gut untersucht, eine Vitamin-A-Säure aus der Gruppe der Retinoide. Eine systematische Übersicht von 7 randomisierten Studien fand, dass Tretinoin bei lichtgeschädigter Haut Falten, ungleichmäßige Pigmentierung, Fahlheit und Altersflecken durchweg besserte[20]. Erste Effekte zeigten sich nach etwa einem Monat, und die Wirkung hielt bis 24 Monate an[20]. Tretinoin regt außerdem die Kollagenbildung an[20]. Das waren Studien zur Lichtalterung mit überwiegend weiblichen Teilnehmenden, keine Studien speziell in den Wechseljahren[20].

Weil du in der Perimenopause noch schwanger werden kannst, gilt dabei eine klare Grenze: Tretinoin und andere Retinoide sind in der Schwangerschaft und bei Kinderwunsch tabu[41]. Tretinoin ist in Deutschland verschreibungspflichtig[52]. Die Kasse zahlt keine Arzneimittel, bei denen die Lebensqualität im Vordergrund steht, für kosmetische Zwecke zahlst du also selbst[51]. Das komplette Hautprotokoll findest du im Hautalterung-Guide. Für die Haut heißt die Reihenfolge damit: erst täglicher Sonnenschutz, dann, wenn du nicht schwanger bist und keine Schwangerschaft planst, ein Gespräch über Tretinoin.

Scheidentrockenheit, Schmerzen beim Sex, Blasenprobleme: Was hilft?

Gegen Scheidentrockenheit, Schmerzen beim Sex und Blasenprobleme in den Wechseljahren hilft eine lokale Behandlung[28, 34]. Infrage kommen niedrig dosiertes Östrogen direkt in der Scheide, hormonfreie Feuchtigkeitsgele und Gleitmittel oder beides zusammen[28, 34]. Gemeinsam mit Harndrang und wiederkehrenden Blasenentzündungen zählen Ärztinnen diese Beschwerden zum urogenitalen Menopausensyndrom, nach dem englischen Namen kurz GSM[34]. Anders als bei der Haut ist Östrogen hier also eine Standardbehandlung, allerdings lokal und in kleiner Menge.

Womit du anfängst, hängt von deinen Beschwerden und deinen Vorlieben ab[28]. Vaginales Östrogen gibt es als Creme, Gel, Tablette, Zäpfchen oder Ring, und es wirkt allein oder zusammen mit einem Feuchtigkeitsgel oder Gleitmittel[28, 34]. Vom vaginalen Östrogen gelangt nur eine minimale Menge ins Blut, und ernste Nebenwirkungen sind sehr selten[28, 34]. Du kannst es auch zusätzlich zu einer Hormontherapie für den ganzen Körper nutzen[28, 34]. In Deutschland sind vaginale Östrogene (Estradiol, Estriol) verschreibungspflichtig[52].

Darfst oder möchtest du kein Östrogen nehmen, sind Feuchtigkeitsgele für den Alltag und Gleitmittel für den Sex die Alternative, beide ohne Rezept erhältlich[28, 34]. Nach dem Absetzen kommen die Beschwerden oft zurück, die Behandlung lässt sich dann aber wieder aufnehmen[28].

Zwei Situationen brauchen einen eigenen Weg. Nach Brustkrebs beginnst du mit hormonfreien Mitteln, und vaginales Östrogen kommt erst nach einem Gespräch mit deinem onkologischen Behandlungsteam infrage[28]. Wiederkehrende Blasenentzündungen und ständiger Harndrang gehören ärztlich abgeklärt, statt sie einfach den Wechseljahren zuzuschreiben[28].

Was hilft insgesamt gegen die Beschwerden?

Gegen Wechseljahresbeschwerden hilft je nach Symptom etwas anderes, von Krafttraining bis zu Medikamenten, und nicht alles ist gleich gut belegt:

  • Muskeln und Bauchfett: Krafttraining und genug Eiweiß[9, 32]
  • Schlaf: kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (CBT-I)[24]
  • Gelenke: Bewegung, bei Arthrose auch Gewichtsabnahme[13]
  • Haut: täglicher Sonnenschutz, dazu ein Retinoid, wenn du nicht schwanger bist und keine Schwangerschaft planst[20, 33, 41]
  • Scheidentrockenheit und Blase: Feuchtigkeitsgele oder niedrig dosiertes vaginales Östrogen[28]
  • Hitzewallungen ohne Hormone: zwei neuere Medikamente, bestimmte Antidepressiva, Gabapentin oder Verhaltenstherapie[35, 36, 37, 38]

Gegen Hitzewallungen bleibt die Hormontherapie die wirksamste Behandlung[34, 36]. Ob eine MHT zu dir passt, hängt von deinen Risiken ab und davon, wann du beginnst. Am günstigsten ist das Nutzen-Risiko-Verhältnis vor 60 oder innerhalb von 10 Jahren nach der letzten Periode[34, 47]. Nach bestimmten Krebsarten oder Blutgerinnseln kann sie dagegen ungeeignet sein[46]. Die ausführliche Abwägung, einschließlich der Neubewertung der WHI-Studie, steht im HRT-Guide.

Ein naheliegender erster Schritt ist, deine Beschwerden mit der Menopause Rating Scale zu sortieren und damit zu deiner Frauenärztin zu gehen. Weil die Knochendichte nach der Menopause sinkt, kannst du im selben Gespräch auch nach deiner Knochengesundheit fragen[16, 30].

Häufig gestellte Fragen

Ab wann ist man in den Wechseljahren und was sind die ersten Anzeichen?

Die Menopause gilt erst rückblickend als erreicht, wenn die Periode 12 Monate am Stück ausgeblieben ist, im Schnitt mit etwa 51 Jahren[1]. Die Beschwerden beginnen aber meist Jahre davor, in der Perimenopause, und oft verändert sich zuerst der Zyklus: Die Periode kommt öfter oder seltener[2]. Etwa zur selben Zeit bemerken viele Frauen Hitzewallungen, Nachtschweiß, schlechteren Schlaf und Stimmungsschwankungen, die du mit den 11 Beschwerden der Menopause Rating Scale sortieren kannst[6].

Kann man schon mit 40 in die Wechseljahre kommen?

Beschwerden der Perimenopause können schon in den 40ern anfangen, Jahre bevor die Menopause im Schnitt mit etwa 51 kommt[1]. Tritt die Menopause zwischen 40 und 44 ein, sprechen Ärztinnen von früher Menopause, doch ein unregelmäßiger Zyklus allein beweist das in diesem Alter nicht, weil er auch zur Perimenopause gehört[2, 28, 42]. Wird deine Periode schon vor 40 unregelmäßig oder bleibt sie vier Monate oder länger aus, geh zur Frauenärztin, denn dahinter kann eine vorzeitige Ovarialinsuffizienz (POI) stecken, bei der die Eierstöcke zu früh nachlassen[42]. Festgestellt wird sie über diese Zyklusveränderung und einen Bluttest auf das Hormon FSH, und weil fehlendes Östrogen Knochen und Herz betrifft, wird bei POI eine Hormontherapie mindestens bis zum üblichen Menopause-Alter empfohlen[42].

Wie lange dauern Hitzewallungen in den Wechseljahren?

Hitzewallungen halten bei vielen Frauen jahrelang an. In SWAN hatte mehr als die Hälfte der Frauen mit häufigen Hitzewallungen sie über sieben Jahre lang, und nach der letzten Periode hielten sie im Median noch 4,5 Jahre an[5]. Je früher sie begannen, desto länger dauerten sie; wer sie erst nach der letzten Periode bekam, hatte sie im Median etwa 3,4 Jahre[5].

Was hilft am besten gegen Hitzewallungen?

Am stärksten wirkt eine Hormontherapie, die aktuelle Leitlinien als erste Wahl nennen[34, 36]; als Tablette senkte sie die Häufigkeit der Wallungen in placebokontrollierten Studien um rund drei Viertel[25]. Kommen Hormone nicht infrage, gibt es zwei neuere nicht-hormonelle Medikamente auf Rezept, Fezolinetant (Veoza) und Elinzanetant (Lynkuet), die in großen Studien deutlich stärker wirkten als Placebo[26, 27, 37, 38]. Auch bestimmte Antidepressiva, Gabapentin und eine wechseljahresspezifische Verhaltenstherapie senken Hitzewallungen[28, 35, 36]. Jedes Mittel hat eigene Gegenanzeigen, Veoza etwa braucht Leberwert-Kontrollen und verträgt sich nicht mit Pillen, die Ethinylestradiol enthalten[37].

Wie merke ich die Wechseljahre trotz Pille?

Mit der kombinierten Pille merkst du die Wechseljahre schwerer, weil die regelmäßigen Abbruchblutungen das deutlichste Zeichen verdecken. Achte auf andere Veränderungen wie schlechteren Schlaf, Stimmungsschwankungen oder Scheidentrockenheit; ein FSH-Bluttest ist unter kombinierter hormoneller Verhütung kein verlässlicher Weg, die Menopause festzustellen[28]. Sprich mit deiner Frauenärztin darüber, welche Verhütung noch zu dir passt und wann du aufhören kannst[28, 46]. Das Hitzewallungsmittel Veoza darf übrigens nicht zusammen mit einer Pille genommen werden, die Ethinylestradiol enthält[37].

Ist Herzrasen in den Wechseljahren normal?

Herzklopfen oder Herzrasen gehören zu den 11 Beschwerden der Menopause Rating Scale[6], sind also im Übergang nichts Ungewöhnliches. Geh trotzdem zur Ärztin, wenn das Herzklopfen immer wiederkommt, länger als ein paar Minuten anhält oder du eine Herzerkrankung hast oder Herzprobleme in der Familie liegen[30, 43]; welche Untersuchungen sinnvoll sind, etwa ein EKG, entscheidet sie. Hört das Herzrasen nicht auf oder kommen Brustschmerz, Atemnot oder Ohnmacht dazu, ruf den Notruf 112[43].

Verändern die Wechseljahre die Psyche?

Ja, Niedergeschlagenheit, Reizbarkeit, Ängstlichkeit und Erschöpfung bilden einen der drei Bereiche der Menopause Rating Scale[6], und das Risiko für depressive Symptome steigt im Übergang[1]. Hält die gedrückte Stimmung wochenlang an oder verlierst du die Freude an Dingen, sprich mit deiner Ärztin, denn das ist behandelbar. Hast du Gedanken, dir etwas anzutun, ruf kostenlos die TelefonSeelsorge an: 0800 111 0 111, rund um die Uhr, oder im Notfall 112[50].

Nimmt man in den Wechseljahren zwangsläufig zu?

Nein, in SWAN stieg das Gewicht beim Übergang nicht schneller als vorher[8]. Was sich verschiebt, ist die Körperzusammensetzung: mehr Fett am Bauch und um die Organe[22], weniger Muskelmasse[8]. Am besten belegt, um Muskeln zu halten, sind Krafttraining und genug Eiweiß; die PROT-AGE-Gruppe empfiehlt Menschen über 65 täglich 1,0 bis 1,2 g pro kg Körpergewicht[9, 28, 32].

Hilft eine Hormontherapie beim Abnehmen in den Wechseljahren?

Nein, eine Hormontherapie ist kein Abnehmmittel: Eine Cochrane-Übersicht von 28 Studien fand keinen Beleg, dass Östrogen allein oder kombiniert das Körpergewicht verändert oder die Gewichtszunahme verhindert[10]. Eine Teilstudie der Women's Health Initiative sah unter kombinierter Hormontherapie nur kleine Effekte auf Muskelmasse und Fettverteilung[48]. Die ganze Nutzen-Risiko-Abwägung steht im [HRT-Guide](/de/guide/hormonersatztherapie-hrt-trt).

Ist Brain Fog in den Wechseljahren ein Zeichen für Demenz?

Meist nicht. In SWAN bildete sich der Lern-Knick aus der Perimenopause nach der Menopause zurück, was für eine vorübergehende Phase spricht[11]. Die Studie war aber nicht darauf angelegt, Demenz zu erkennen, deshalb gehören Gedächtnisprobleme, die immer wiederkommen, schlimmer werden oder den Alltag beeinträchtigen, ärztlich abgeklärt[45].

Was hilft am besten gegen Schlafstörungen in den Wechseljahren?

Laut europäischer Leitlinie ist die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (CBT-I) die erste Wahl[24]. In einer MsFLASH-Studie mit 106 Frauen brachte sie gegenüber reiner Aufklärung deutliche, anhaltende Verbesserungen, auch wenn die Hitzewallungen weiter bestanden[15]. In Deutschland kann sie als Richtlinienpsychotherapie oder teils als App auf Rezept (DiGA) zugänglich sein (Stand: Oktober 2026); frag deine Ärztin oder Krankenkasse, was für dich gilt.

Kommen Gelenkschmerzen in den Wechseljahren wirklich vom Östrogen?

Wahrscheinlich teilweise: Mehr als die Hälfte der Frauen rund um die Menopause hat Gelenkschmerzen, und der Östrogenabfall gilt als führende Erklärung[13]. In einer nachträglichen Auswertung der WHI-Studie waren Gelenkschmerzen nach einem Jahr unter Östrogen etwas seltener als unter Placebo, 76 gegen 79 Prozent[14]. Arthrose und entzündlich-rheumatische Erkrankungen sollten zuerst ausgeschlossen werden[13], und ein plötzlich heißes, geschwollenes oder rotes Gelenk gehört noch am selben Tag zur Ärztin[44].

Was hilft gegen Hautalterung in den Wechseljahren?

Am besten belegt ist täglicher Breitband-Sonnenschutz, der die Hautalterung in einer randomisierten Studie messbar bremste[33]. Unter den Cremes ist Tretinoin gut untersucht: 7 randomisierte Studien zeigten bei lichtgeschädigter Haut weniger Falten, Pigmentflecken und Fahlheit ab etwa einem Monat[20]. Tretinoin ist verschreibungspflichtig und in der Schwangerschaft sowie bei Kinderwunsch tabu[41, 52]. Mehr steht im [Hautalterung-Guide](/de/guide/hautalterung-stoppen).

Was hilft gegen Scheidentrockenheit in den Wechseljahren?

Niedrig dosiertes Östrogen direkt in der Scheide, als Creme, Gel, Tablette, Zäpfchen oder Ring, und hormonfreie Feuchtigkeitsgele oder Gleitmittel helfen beide, allein oder zusammen; was du wählst, hängt von deinen Beschwerden und Vorlieben ab[28]. Vom Östrogen gelangt nur wenig ins Blut, und ernste Nebenwirkungen sind sehr selten[28, 34]. Vaginale Östrogene sind in Deutschland verschreibungspflichtig[52], und nach Brustkrebs beginnst du mit hormonfreien Mitteln und nimmst Östrogen erst nach Rücksprache mit dem Onkologie-Team[28].

Kann ich in der Perimenopause noch schwanger werden?

Ja, bis die Menopause feststeht, ist eine Schwangerschaft noch möglich. Der NHS rät, bis 2 Jahre nach der letzten Periode zu verhüten, wenn du unter 50 bist, und ab 50 bis 1 Jahr danach[46]. Welche Verhütung jetzt zu dir passt, besprichst du am besten mit deiner Frauenärztin[28]. Denk daran, dass Veoza, Lynkuet und Tretinoin in der Schwangerschaft tabu sind[37, 38, 41].

Gibt es nicht-hormonelle Medikamente gegen Hitzewallungen außer Veoza und Lynkuet?

Ja. Bestimmte Antidepressiva (Venlafaxin, Desvenlafaxin, Paroxetin, Escitalopram) und Gabapentin senken Hitzewallungen ebenfalls, obwohl sie für andere Erkrankungen entwickelt wurden[35, 36]. Die Leitlinie des American College of Physicians von 2026 setzt Venlafaxin oder Desvenlafaxin sogar an die zweite Stelle, vor Gabapentin, die anderen Antidepressiva und die beiden neueren Mittel[36]. Auch eine wechseljahresspezifische Verhaltenstherapie wird in Leitlinien empfohlen[28, 35]. Nimmst du Tamoxifen, sollte Paroxetin möglichst vermieden werden[54].

Quellen55

  1. El Khoudary SR, Greendale G, Crawford SL, Avis NE, Brooks MM, Thurston RC, Karvonen-Gutierrez C, Waetjen LE, Matthews K. (2019). The menopause transition and women's health at midlife: a progress report from the Study of Women's Health Across the Nation (SWAN). Menopausedoi:10.1097/GME.0000000000001424
  2. Harlow SD, Gass M, Hall JE, Lobo R, Maki P, Rebar RW, Sherman S, Sluss PM, de Villiers TJ. (2012). Executive summary of the Stages of Reproductive Aging Workshop +10: addressing the unfinished agenda of staging reproductive aging. Menopausedoi:10.1097/gme.0b013e31824d8f40
  3. Thurston RC, Joffe H. (2011). Vasomotor symptoms and menopause: findings from the Study of Women's Health Across the Nation. Obstetrics and Gynecology Clinics of North Americadoi:10.1016/j.ogc.2011.05.006
  4. Buhling KJ, Daniels BV, Studnitz FSGV, Eulenburg C, Mueck AO. (2014). The use of complementary and alternative medicine by women transitioning through menopause in Germany: results of a survey of women aged 45-60 years. Complementary Therapies in Medicinedoi:10.1016/j.ctim.2013.12.004
  5. Avis NE, Crawford SL, Greendale G, Bromberger JT, Everson-Rose SA, Gold EB, Hess R, Joffe H, Kravitz HM, Tepper PG, Thurston RC. (2015). Duration of menopausal vasomotor symptoms over the menopause transition. JAMA Internal Medicinedoi:10.1001/jamainternmed.2014.8063
  6. Heinemann K, Ruebig A, Potthoff P, Schneider HPG, Strelow F, Heinemann LAJ, Do MT. (2004). The Menopause Rating Scale (MRS) scale: a methodological review. Health and Quality of Life Outcomesdoi:10.1186/1477-7525-2-45
  7. Heinemann LAJ, DoMinh T, Strelow F, Gerbsch S, Schnitker J, Schneider HPG. (2004). The Menopause Rating Scale (MRS) as outcome measure for hormone treatment? A validation study. Health and Quality of Life Outcomesdoi:10.1186/1477-7525-2-67
  8. Greendale GA, Sternfeld B, Huang MH, Han W, Karvonen-Gutierrez C, Ruppert K, Cauley JA, Finkelstein JS, Jiang SF, Karlamangla AS. (2019). Changes in body composition and weight during the menopause transition. JCI Insightdoi:10.1172/jci.insight.124865
  9. Bauer J, Biolo G, Cederholm T, Cesari M, Cruz-Jentoft AJ, Morley JE, Phillips S, Sieber C, Stehle P, Teta D, Visvanathan R, Volpi E, Boirie Y. (2013). Evidence-based recommendations for optimal dietary protein intake in older people: a position paper from the PROT-AGE Study Group. Journal of the American Medical Directors Associationdoi:10.1016/j.jamda.2013.05.021
  10. Kongnyuy EJ, Norman RJ, Flight IHK, Rees MC. (2011). Oestrogen and progestogen hormone replacement therapy for peri-menopausal and post-menopausal women: weight and body fat distribution. Cochrane Database of Systematic Reviewsdoi:10.1002/14651858.CD001018
  11. Greendale GA, Huang MH, Wight RG, Seeman T, Luetters C, Avis NE, Johnston J, Karlamangla AS. (2009). Effects of the menopause transition and hormone use on cognitive performance in midlife women. Neurologydoi:10.1212/WNL.0b013e3181a71193
  12. Shumaker SA, Legault C, Rapp SR, Thal L, Wallace RB, Ockene JK, Hendrix SL, Jones BN, Assaf AR, Jackson RD, Kotchen JM, Wassertheil-Smoller S, Wactawski-Wende J. (2003). Estrogen plus progestin and the incidence of dementia and mild cognitive impairment in postmenopausal women: the Women's Health Initiative Memory Study (WHIMS). JAMAdoi:10.1001/jama.289.20.2651
  13. Magliano M. (2010). Menopausal arthralgia: fact or fiction. Maturitasdoi:10.1016/j.maturitas.2010.04.009
  14. Chlebowski RT, Cirillo DJ, Eaton CB, Stefanick ML, Pettinger M, Carbone LD, Johnson KC, Simon MS, Woods NF, Wactawski-Wende J. (2013). Estrogen alone and joint symptoms in the Women's Health Initiative randomized trial. Menopausedoi:10.1097/GME.0b013e31828392c4
  15. McCurry SM, Guthrie KA, Morin CM, Woods NF, Landis CA, Ensrud KE, Larson JC, Joffe H, Cohen LS, Hunt JR, Newton KM, Otte JL, Reed SD, Sternfeld B, Tinker LF, LaCroix AZ. (2016). Telephone-Based Cognitive Behavioral Therapy for Insomnia in Perimenopausal and Postmenopausal Women With Vasomotor Symptoms: A MsFLASH Randomized Clinical Trial. JAMA Internal Medicinedoi:10.1001/jamainternmed.2016.1795
  16. Brincat M, Kabalan S, Studd JW, Moniz CF, de Trafford J, Montgomery J. (1987). A study of the decrease of skin collagen content, skin thickness, and bone mass in the postmenopausal woman. Obstetrics and GynecologyPubMed 3120067
  17. Brincat M, Moniz CJ, Studd JWW, Darby A, Magos A, Emburey G, Versi E. (1985). Long-term effects of the menopause and sex hormones on skin thickness. British Journal of Obstetrics and Gynaecologydoi:10.1111/j.1471-0528.1985.tb01091.x
  18. Affinito P, Palomba S, Sorrentino C, Di Carlo C, Bifulco G, Arienzo MP, Nappi C. (1999). Effects of postmenopausal hypoestrogenism on skin collagen. Maturitasdoi:10.1016/S0378-5122(99)00077-8
  19. Brincat M, Versi E, O'Dowd T, Moniz CF, Magos A, Kabalan S, Studd JWW. (1987). Skin collagen changes in post-menopausal women receiving oestradiol gel. Maturitasdoi:10.1016/0378-5122(87)90045-4
  20. Sitohang IBS, Makes WI, Sandora N, Suryanegara J. (2022). Topical tretinoin for treating photoaging: a systematic review of randomized controlled trials. International Journal of Women's Dermatologydoi:10.1097/JW9.0000000000000003
  21. Greendale GA, Wight RG, Huang MH, Avis N, Gold EB, Joffe H, Seeman T, Vuge M, Karlamangla AS. (2010). Menopause-associated symptoms and cognitive performance: results from the Study of Women's Health Across the Nation. American Journal of Epidemiologydoi:10.1093/aje/kwq067
  22. Lovejoy JC, Champagne CM, de Jonge L, Xie H, Smith SR. (2008). Increased visceral fat and decreased energy expenditure during the menopausal transition. International Journal of Obesitydoi:10.1038/ijo.2008.25
  23. European Medicines Agency; Astellas Pharma. (2025). Veoza (fezolinetant): risk of drug-induced liver injury and new recommendations on monitoring of liver function before and during treatment (DHPC)ema.europa.eu
  24. Riemann D, Espie CA, Altena E, Arnardottir ES, Baglioni C, Bassetti CLA, Bastien C, Berzina N, Bjorvatn B, Dikeos D, et al. (2023). The European Insomnia Guideline: An update on the diagnosis and treatment of insomnia 2023. Journal of Sleep Researchdoi:10.1111/jsr.14035
  25. MacLennan AH, Broadbent JL, Lester S, Moore V. (2004). Oral oestrogen and combined oestrogen/progestogen therapy versus placebo for hot flushes. Cochrane Database of Systematic Reviewsdoi:10.1002/14651858.CD002978.pub2
  26. Lederman S, Ottery FD, Cano A, Santoro N, Shapiro M, Stute P, Thurston RC, English M, Franklin C, Lee M, Neal-Perry G. (2023). Fezolinetant for treatment of moderate-to-severe vasomotor symptoms associated with menopause (SKYLIGHT 1): a phase 3 randomised controlled study. Lancetdoi:10.1016/S0140-6736(23)00085-5
  27. Pinkerton JV, Simon JA, Joffe H, Maki PM, Nappi RE, Panay N, Soares CN, Thurston RC, Caetano C, Haberland C, Haseli Mashhadi N, Krahn U, Mellinger U, Parke S, Seitz C, Zuurman L. (2024). Elinzanetant for the Treatment of Vasomotor Symptoms Associated With Menopause: OASIS 1 and 2 Randomized Clinical Trials. JAMAdoi:10.1001/jama.2024.14618
  28. National Institute for Health and Care Excellence (NICE). (2026). Menopause: identification and management (NG23)nice.org.uk
  29. ESHRE Guideline Group on POI; Webber L, Davies M, Anderson R, et al. (2016). ESHRE Guideline: management of women with premature ovarian insufficiency. Human Reproductiondoi:10.1093/humrep/dew027
  30. NHS. (2026). Symptoms of menopause and perimenopausenhs.uk
  31. Faculty of Sexual & Reproductive Healthcare (FSRH). (2017). Contraception for Women Aged Over 40 Years (August 2017, amended May 2025)fsrh.org
  32. Sá KMM, da Silva GR, Martins UK, Colovati MES, Crizol GR, Riera R, Pacheco RL, Martimbianco ALC. (2023). Resistance training for postmenopausal women: systematic review and meta-analysis. Menopausedoi:10.1097/GME.0000000000002079
  33. Hughes MC, Williams GM, Baker P, Green AC. (2013). Sunscreen and prevention of skin aging: a randomized trial. Annals of Internal Medicinedoi:10.7326/0003-4819-158-11-201306040-00002
  34. The North American Menopause Society Advisory Panel. (2022). The 2022 hormone therapy position statement of The North American Menopause Society. Menopausedoi:10.1097/GME.0000000000002028
  35. The North American Menopause Society. (2023). The 2023 nonhormone therapy position statement of The North American Menopause Society. Menopausedoi:10.1097/GME.0000000000002200
  36. Qaseem A, Mackey K, Yost J, Shekelle PG, Shamliyan TA, Cross JT Jr; Clinical Guidelines Committee of the American College of Physicians. (2026). Pharmacologic Treatments for Females With Menopausal Vasomotor Symptoms: A Clinical Guideline From the American College of Physicians. Annals of Internal Medicinedoi:10.7326/ANNALS-26-01205
  37. European Medicines Agency. (2023). Veoza (fezolinetant): EPAR product information (SmPC and package leaflet)ema.europa.eu
  38. European Medicines Agency. (2025). Lynkuet (elinzanetant): EPAR product information (SmPC and package leaflet)ema.europa.eu
  39. Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA). (2026). Nutzenbewertungsverfahren zum Wirkstoff Elinzanetant (Vasomotorische Symptome, mit der Menopause assoziiert), Vorgang 2026-04-01-D-1299; Beschluss vom 1. Oktober 2026g-ba.de
  40. Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA). (2024). Nutzenbewertungsverfahren zum Wirkstoff Fezolinetant (Vasomotorische Symptome (VMS), mit der Menopause assoziiert), Vorgang 2024-02-01-D-1035; Beschluss vom 1. August 2024g-ba.de
  41. European Medicines Agency. (2018). Retinoid-containing medicinal products: Article 31 referral (updated measures for pregnancy prevention)ema.europa.eu
  42. Panay N, Anderson RA, Bennie A, Cedars M, Davies M, et al.; ESHRE, ASRM, CRE-WHiRL and IMS Guideline Group on POI. (2024). Evidence-based guideline: premature ovarian insufficiency. Human Reproduction Opendoi:10.1093/hropen/hoae065
  43. NHS. (2026). Heart palpitationsnhs.uk
  44. NHS. (2026). Septic arthritisnhs.uk
  45. NHS. (2026). Memory loss (amnesia)nhs.uk
  46. NHS. (2026). About hormone replacement therapy (HRT)nhs.uk
  47. Sriprasert I, Hodis HN, Mack WJ, Rosser M, Evans ML, Xu X, Wright JD. (2026). Elimination of the Black Box Warning on Menopausal Hormone Therapy. Obstetrics & Gynecologydoi:10.1097/AOG.0000000000006226
  48. Chen Z, Bassford T, Green SB, Cauley JA, Jackson RD, LaCroix AZ, Leboff M, Stefanick ML, Margolis KL. (2005). Postmenopausal hormone therapy and body composition: a substudy of the estrogen plus progestin trial of the Women's Health Initiative. American Journal of Clinical Nutritiondoi:10.1093/ajcn.82.3.651
  49. Neeland IJ, Ross R, Després JP, et al.; International Atherosclerosis Society; International Chair on Cardiometabolic Risk Working Group on Visceral Obesity. (2019). Visceral and ectopic fat, atherosclerosis, and cardiometabolic disease: a position statement. Lancet Diabetes & Endocrinologydoi:10.1016/S2213-8587(19)30084-1
  50. TelefonSeelsorge Deutschland. (2026). TelefonSeelsorge: 0800 111 0 111 (kostenfrei, rund um die Uhr)telefonseelsorge.de
  51. Bundesrepublik Deutschland. (2026). § 34 SGB V: Ausgeschlossene Arznei-, Heil- und Hilfsmittelgesetze-im-internet.de
  52. Bundesrepublik Deutschland. (2026). Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV), Anlage 1gesetze-im-internet.de
  53. González-Gálvez N, Moreno-Torres JM, Vaquero-Cristóbal R. (2024). Resistance training effects on healthy postmenopausal women: a systematic review with meta-analysis. Climactericdoi:10.1080/13697137.2024.2310521
  54. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). (2012). Tamoxifen: Mögliche reduzierte Wirksamkeit bei der Behandlung von Brustkrebs (Wechselwirkungen mit starken Inhibitoren des CYP2D6), Bescheid vom 14.11.2012bfarm.de
  55. U.S. Food and Drug Administration. (2025). FDA requests labeling changes related to safety information to clarify benefit/risk considerations for menopausal hormone therapyfda.gov

Über die Wechseljahre reden, mit Frauen, die es verstehen

Werde Teil von Longevity Cities. Tausch dich aus über Krafttraining, Schlaf, MHT-Gespräche und die richtige Frauenärztin, mit Frauen im selben Lebensfenster.

Zur Community

Experten auf diesem Gebiet

Speaker aus der Longevity Cities Community zu diesem Thema

Verwandte Ratgeber

Erstellt von Maurice Lichtenberg, Gründer, Longevity Cities

Die hier bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken. Longevity Cities bietet keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Suche bei Fragen zu medizinischen Zuständen immer den Rat qualifizierter Gesundheitsdienstleister.