Mehr NAD+: Alte Mäuse verlieren weniger Knochen und Muskeln
Einstufung Vorläufig — versuche an Zellen und natürlich gealterten Mäusen; ob sich die Ergebnisse auf Menschen übertragen lassen, wurde nicht geprüft.
Tierstudie. Ergebnisse lassen sich nicht direkt auf Menschen übertragen. Deshalb ist die Einstufung auf Vorläufig gedeckelt.
- Design
- Tierstudie
- Teilnehmende
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- Dauer
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- Finanzierung
- National Natural Science Foundation of China, National Key R&D Program of…
Die Kombination aus NMN und Apigenin linderte bei alten Mäusen den Abbau von Knorpel, Knochen und Muskeln.
Mit dem Alter sinkt im Körper der Spiegel von NAD+, einem Molekül, das bei der Zellalterung eine wichtige Rolle spielt. Forschende aus China setzten deshalb an zwei Enden an. Alte Mäuse bekamen NMN, einen Baustein, aus dem NAD+ entsteht. Dazu kam der Wirkstoff Apigenin, der ein Enzym hemmt, das NAD+ verbraucht. Die Kombination linderte bei den Tieren den Abbau von Gelenkknorpel, Knochen und Muskeln. Außerdem waren die Mäuse körperlich leistungsfähiger.
Die Tiere waren natürlich gealtert, meist 20 Monate alt. Sie bekamen die Mischung über den Mund, Vergleichstiere eine Kochsalzlösung. In Zellversuchen stieg der NAD+-Spiegel, und Merkmale gealterter Zellen nahmen ab. Fehlte den Mäusen das Enzym SIRT3, das NAD+ in den Kraftwerken der Zellen nutzt, fiel der Nutzen teilweise geringer aus. Auch die Darmflora spielte eine Rolle: Darmbakterien behandelter Mäuse drängten bei alten Tieren Alterszeichen in Knorpel, Knochen und Muskeln zurück.
Alle Ergebnisse stammen aus Mäusen und Zellkulturen. Ob die Kombination beim Menschen Knochen und Muskeln erhält, wurde nicht untersucht. Dosis und Dauer nennt die Arbeit im Text nicht, Angaben zur Verträglichkeit fehlen.
Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.
